News

(17. Apr 2014)
Ubuntu 14.04
Das eBook Ubuntu 14.04 gibt auf 268 Seiten eine Einführung in den Umgang mit Ubuntu: Installation, Konguration, Desktop- und Server-Anwendung, Programmierung. Einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen lesen Sie im Blog nach. Tipps und Tricks rund um Ubuntu erscheinen außerdem meinem neuen Ubuntu-Blog ubuntu-buch.info.
(26. Jan 2014)
Java auf den Punkt gebracht
Das eBook Java auf den Punkt gebracht fasst auf ca. 230 Seiten und aktuell zu Version 8 die Basics von Java zusammen: prozedurale Sprachelemente, Klassen, Vererbung, Generics, Collections, Multi-Threading, Lambda-Ausdrücke etc. Das Motto: von Programmierern für Programmierer. Lesen Sie auch den Blog-Beitrag zur Entstehung dieses eBooks!
( 8. Dez 2013)
Excel programmieren

Ralf Nebelo hat mein Excel/VBA-Standardwerk (erste Auflage 1994!) überarbeitet. Die Neuauflage ist aktuell zu Excel 2013, berücksichtigt aber auch die Vorgängerversionen 2007 und 2010.

(29. Nov 2013)
Linux-Kommandoreferenz

Sie haben es satt, sich durch einen endlosen man-Text zu quälen, nur weil Sie eine grep-Option nicht mehr im Kopf haben? Abhilfe schafft die Neuauflage der Linux-Kommandoreferenz.

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Michael Koflers Blog

19. Okt 2011 |ubuntuusers|Linux|Mac

Lion Time-Machine-Backups unter Ubuntu 11.10 [2. Update]


Apple wäre es am liebsten, wenn Sie für Netzwerk-Backups die sündhaft teure Time Capsule verwenden, oder einen zweiten Mac, auf dem OS X Server installiert ist. Wesentlich kostengünstiger ist ein Linux-Server -- aber es bedarf einiger Überredungskunst, um Ubuntu und Lion zur Zusammenarbeit zu bewegen.

[2. Update 19.10.2011: Dieser Beitrag behandelt jetzt Ubuntu 11.10 und nicht mehr Ubuntu 11.04!]

[3. Update 3.11.2011: netatalk-Bug umgehen]

Offizielle Backup-Medien für die Time Machine sind:

  • Externe Festplatten
  • Die Time Capsule (das ist ein WLAN-Router von Apple mit eingebauter Festplatte)
  • Ein Mac mit OS X Server

Network Attached Storage Devices (also NAS-Geräte) werden zwar nicht offiziell unterstützt, eignen sich aber ebenfalls wunderbar für Time-Machine-Backups. Zu achten ist aber darauf, dass das NAS-Gerät das Apple Filing Protocol AFP in der neuesten Version unterstützt, d.h. inklusive der DHX2-Authentifizierung. Die meisten NAS-Hersteller sind gerade dabei, entsprechende Updates für Ihre Geräte zusammenzustellen. Eine Anleitung, wie Sie NAS-Festplatten zur Not auch ohne DHX2-Authentifizierung von Lion aus ansprechen können, finden Sie z.B. hier.

Ubuntu 11.10 als Backup-Server für Lion

Was ein NAS-Gerät kann, kann Linux schon längst -- zumal in den meisten NAS ohnedies eine Linux- oder BSD-Distribution läuft. Der Schlüssel zur Zusammenarbeit zwischen OS X und Lion ist der Open-Source-AFP-Server netatalk. Mit Ubuntu 11.10 wird bereits die Lion-kompatible Version 2.2 von netatalk mitgeliefert. (Alle im Folgenden angegebenen Kommandos sind mit root-Rechten bzw. mit sudo auszuführen.)

apt-get install netatalk

Die mitgelieferten Konfigurationsdateien können im Wesentlichen bleiben, wie sie sind. An das Ende von /etc/netatalk/afpd.conf fügen Sie die folgende Zeile hinzu (alles in einer Zeile!):

- -tcp -noddp -uamlist uams_dhx.so,uams_dhx2_passwd.so -nosavepassword

Der rot markierte Zusatz _passwd wählt anstelle von uams_dhx2 ein anderes Authentifizierungsmodul aus, weil das Modul uams_dhx2 in der von Ubuntu ausgelieferten Version fehlerhaft ist und Abstürze verursachen kann.

Am Ende der Datei /etc/netatalk/AppleVolumes.default geben Sie an, welches Verzeichnis für die Time-Machine-Backups verwendet werden soll. In meinem Fall muss sich die Time Machine als kofler beim Netatalk-Server identifizieren (mit meinem Passwort). Ihr Mac soll das Time-Machine-Medium unter dem Namen tm_on_ubuntu sehen. Diese Angaben müssen Sie durch Ihre eigenen Daten ersetzen. Das gesamte folgende Listing ist in eine Zeile zu schreiben!

/backup/tm tm_on_ubuntu allow:kofler cnidscheme:dbd options:usedots,upriv,tm

Als Backup-Verzeichnis verwende ich /backup/tm. Dieses Verzeichnis müssen Sie einrichten und dem Benutzer zuordnen, der sich beim AFP-Server anmelden wird:

mkdir -p /backup/tm

chown -R kofler.kofler /backup/tm

Zuletzt müssen Sie netatalk neu starten:

service netatalk restart

Avahi-Konfiguration

Anders als in der ersten Version dieses Blog-Beitrags beschrieben, ist darüber hinaus keine Avahi-Konfiguration erforderlich! Netatalk macht sich jetzt selbst via Bonjour/Avahi bemerkbar. Eine zusätzliche Avahi-Konfiguration führt zu Namenskonflikten und dazu, dass Netatalk nicht funktioniert!

Wenn Sie entsprechend der ursprünglichen Anleitung die Datei /etc/avahi/services/afpd.service eingerichtet haben, löschen Sie diese Datei wieder und starten den Avahi-Dämon dann neu!

service avahi-daemon restart

Verwendung des Backup-Speichers in der Time Machine

Der Time-Machine-Dialog zur Auswahl des Backup-Mediums sollte nun tm_on_ubuntu anzeigen:

Quelle: awain-Blog

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