Markdown und Pandoc

markdown-pandoc

Umfang: 171 Seiten (PDF und EPUB, DRM-frei!)
ISBN (PDF): 978-3-902643-11-7
ISBN (EPUB): 978-3-902643-12-4
Preis: 9,99 EUR inkl. 20% MWSt.
Erschienen im Mai 2013

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Kurzbeschreibung

Die Markdown-Syntax hilft dabei, formatierte Dokumente mit minimalem Overhead im Textmodus zu verfassen. Pandoc macht daraus HTML- und PDF-Dateien, eBooks, Vortragsfolien. Außerdem kann Pandoc Texte in vielen anderen Formaten importieren und exportieren, z.B. LaTeX, Word, OpenOffice/LibreOffice Writer und texinfo.

Dieses eBook gibt eine Einführung in die großartige Markdown-Welt und ihre vielen Anwendungsmöglichkeiten. Besondere Schwerpunkte sind die eine allgemeine Beschreibung der Markdown-Syntax unter Berücksichtigung aller wichtigen Dialekte sowie das Erstellen von HTML-Dokumenten, eBooks (EPUB, MOBI und PDF) und Vortragsfolien.

Leseprobe (PDF)

Errata

Beispieldateien

Die folgende ZIP-Datei enthält die Beispieldateien zu Kapitel 7 (LaTeX/PDF) sowie zu Abschnitt 8.3 (Beamer).

Beispieldateien (LaTeX)

Zur Generierung des PDF-Dokuments führen Sie jeweils ./lv aus. Damit dieses Kommando funktioniert, muss neben Pandoc auch LaTeX installiert sein. Unter Ubuntu führen Sie dazu das folgende Kommando aus (zuletzt getestet unter Ubuntu 15.10):

apt-get install pandoc texlive-latex-recommended texlive-latex-extra texlive-fonts-recommended texlive-lang-german

Pandoc/LaTeX-Kompatibilitätsprobleme: Die im LateX-Kapitel vorgestellten sed-Scripts zur Weiterverarbeitung der von Pandoc erzeugten LaTeX-Dateien sind zu aktuellen Pandoc-Versionen leider inkompatibel. Die Beispieldateien (siehe oben) sind kompatibel zu Pandoc 1.3, das in Ubuntu 15.10 enthalten ist. Bei neueren Pandoc-Versionen müssen Sie im Script lv die Option -V lang=german durch -V lang=de-DE ersetzen. Für das Beamer-Beispiel reicht dies aus. (Löschen Sie einmalig alle zuvor erzeugten *.toc und *.aux-Dateien!) Beim LaTeX-Beispiel sind aber auch Änderungen in myheader.tex und im sed-Kommando im Script lv erforderlich. Ich habe allerdings bisher keine Zeit gefunden, die Details zu recherchieren.

Inhaltsübersicht

  • Hello World! (Einführungsbeispiel)
  • Werkzeuge
    • markdown installieren
    • Pandoc installieren
    • Editoren
  • Die Markdown-Syntax
    • Absätze, Zeichensätze, Sonderzeichen
    • Dokumentstruktur und Überschriften
    • Textformatierung
    • Aufzählungen und Listen
    • Einrückungen und Zitat
    • Listings / Programmcode
    • Lins und Querverweise
    • Bilder und Tabellen
    • Fußnoten
    • HTML- und LaTeX-Code einbetten
  • HTML-Dokumente
    • Aufbau
    • CSS-Formatierung
  • EPUB- und MOBI-eBooks
    • Aufbau der Formate
    • Tools, EPUB-Validierung, kindlegen
    • Formatierung
  • LaTeX und PDF
    • LaTeX-spezifische Pandoc-Optionen
    • Template-Aufbau und -Variablen
    • Tipps und Tricks zur Formatierung
  • Folien
    • HTML- versus PDF-Folien
    • S5, Slidy, Slideous, DZSlides
    • Beamer
    • Handouts

8 Gedanken zu „Markdown und Pandoc“

  1. Erst mal Danke für dieses schöne Buch.

    Was mir zur Zeit fehlt:

    Ich habe keinen Hinweis in dem Buch gefunden, wie ich deutsche Anführungszeichen korrekt setzen kann, so dass sie beim Export in ein ‚pdf‘ oder ‚html‘ File (mit ‚Uberwriter‘ unter Ubuntu 12.04.5 LTS) korrekt dargestellt werden.

    Auch eine — vielleicht zu oberflächliche Suche meinerseits — im Internet hat mir dazu keine Antwort geliefert.

    Haben Sie dazu vielleicht eine Lösung?

    Vielen Dank schon mal für eine Antwort.

  2. Danke für die Antwort. Entschuldigung, dass ich da noch einmal nach haken muss: Mir gelingt es auch nicht, in Markdown französische Anführungszeichen zu erzeugen, die dann in einem PDF-Dokument korrekt erscheinen. Ist es allgemein irgendwie möglich, Unicode-Zeichen als Code in ein Markdown-Script ein zu fügen, die dann im PDF oder html korrekt dargestellt werden? (Etwa die Unicode Zeichen: U+00AB et U+00BB, U+201C et U+201D, U+2018 et U+2019, U+0022, U+0027.

    1. Ich kann die Probleme nicht nachvollziehen. Folgender Markdown-Text:

      Lorem ipsum »dolor« sit "amet", consetetur 'sadipscing' elitr, sed „diam“
      nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam
      voluptua. 
      

      HTML und PDF-Version erzeugen:

      pandoc datei.md -o out.html
      pandoc datei.md -o out.pdf
      

      HTML-Ergebnis sieht so aus:

      Lorem ipsum »dolor« sit "amet", consetetur ’sadipscing‘ elitr, sed „diam“ nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua.

      Das PDF-Ergebnis (hier als Bild eingebettet):

  3. O.K. Danke. Von der Kommandozeile aus geht es soweit.
    Mit der Zeile

    pandoc -s -S -f markdown -t latex -o ausgabe.tex eingabe.md

    bekomme ich auch noch gleich einen LaTeX-Vorspann mitgeliefert.

    Nur von Uberwriter 12.07.9 aus klappt der direkte Export in ein PDF-Dokument nicht …

    Die Anführungszeichen bekomme ich unter Linux Ubuntu 12.4.5 LTS mit Tastenkombinationen wie
    AltGr + y = » , AltGr + v = „ , AltGr + b = “, AltGr + Shift + v = ‚ , AltGr + Shift + b = ‘

  4. Danke für das interessante Buch.
    Ist der Hinweis auf die Inkompatibilität mit neueren Pandoc-Versionen noch aktuell? Darf man auf eine aktualisierte Version hoffen?

    1. Die Inkompatibilität betrifft nur ein Script, das eine von Pandoc erzeugtes LaTeX-Datei »nachbehandelt«. Das Problem besteht unverändert, und ich bin aktuell leider nicht in der Lage, mich darum zu kümmern. Sorry.

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