15. Auflage des Linux-Buchs erschienen

Die 15. Auflage meines Linux-Buchs wurde in den letzten Tagen ausgeliefert. Wie üblich habe ich das Buch vollständig überarbeitet und aktualisiert. Außerdem habe ich die Neuauflage zum »Aufräumen« genutzt, eine Menge alten Gruft entfernt und so Platz für neue Inhalte geschaffen.

Die folgende Liste nennt in Stichpunkten weitere Neuerungen:

  • die Editoren Atom und VSCode
  • das neue Grafikprotokoll Wayland
  • die neuen Paketsysteme Snap und Flatpak
  • das Kernel-Live-Patching
  • Let’s Encrypt zum kostenlosen Erstellen von Zertifikaten für Apache
  • die DKIM-Konfiguration für den Mail-Server Postfix
  • das Greylisting zur Minimierung von Spam
  • Nextcloud zum Einrichten eines eigenen Datei-Austausch-Servers
  • das Werkzeug Vagrant zum automatisierten Einrichten virtueller Maschinen
  • das Container-System Docker
  • das Windows Subsystem for Linux, mit dem Sie Linux-Tools direkt unter Windows nutzen können

Weitere Informationen, Leseproben etc. finden Sie hier.

2 Gedanken zu „15. Auflage des Linux-Buchs erschienen“

  1. Hallo Herr Kofler,
    ich hätte gerne gewusst, ob sie in ihrem Buch genauer auf das Thema „Änderungen zwischen x.org und Wayland/XWayland“ eingehen, da ich vor kurzem ein recht merkwürdiges und nicht verstandenes Problem mit opensuse 42.3 hatte, als ich ein Grafikproblem lösen wollte, den passenden prop. Nvidia Treiber installierte, dann keine Verbesserung feststellte und beim editieren der passenden x.org Datei feststellen musste, das sie nicht vorhanden war. Daraufhin habe ich sie von Hand erstellt, ebenfalls keine Verbesserung feststellen können und mein letzter Schritt war es dann, die x.org Datei bewusste unbrauchbar zu machen um zu sehen was passiert. Das Ergebnis war „keine Veränderung am System“, eigentlich hätte das ausreichen müssen um die grafische Oberfläche zu erledigen. Während der ganzen Zeit, sagte mir Suse allerdings immer das der prop. Treiber verwendet wird.
    Daher meine Frage, wo sich denn genau im System mit der Umstellung auf Wayland die Grafikinformation für das System befindet, speziell openSuse. Denn sowohl bei Fedora, als auch Debian habe ich dieses Problem nicht. Und bisher war ich davon ausgegangen, das Suse ebenfalls auf Wayland umgestiegen ist.
    Als langjähriger Nutzer von Linux seit dem Jahr 2000 habe ich bis heute kein wirkliches Problem mit den Systemen Suse/Debian/Fedora gehabt, das ich nicht gelöst bekam; dieses hier ist leider eines.
    Ich hatte das Problem auch bei 42.1 und 42.2 und hatte gehofft, das es bei 42.3 abgestellt sei, dem ist leider nicht so.

    Vermutlich werden sie mir jetzt den Tip geben, das Grafikarten ein seit langem bestehendes Problemthema unter Linux ist, bisher hatte ich auch weitestgehend ATI Karten verbaut, mit denen ich so ziemlich nie Probleme hatte. Aber wie heisst es so schön „einem geschenktem Gaul, schaut man nicht ins Maul“.

    besten Dank für ihre Antwort
    Martin

    1. Wayland wird von openSUSE 42.3 meines Wissens gar nicht unterstützt.

      Wayland ist im Übrigen auch inkompatibel zu den proprietären Nvidia-Treibern. Fedora + Ubuntu verwenden in diesem Fall automatisch xorg.

      xorg.conf ist seit mehreren Jahren nicht mehr zwingend erforderlich. xorg versucht dann, die Eckdaten des Grafiksystems selbst zu bestimmen, was in der Regel funktioniert. Eine vorhandene xorg.conf-Datei sollte allerdings berücksichtigt werden. Warum das bei Ihnen nicht der Fall ist, kann ich nicht sagen.

      Zur aktuellen Auflage meines Buchs: ich habe das X/Wayland-Kapitel stark überarbeitet. Es wird Ihnen aber eher beim Grundlagenverständnis helfen als bei konkreten Problemen mit Hardware X und Treiber Y. Dazu fehlt mir die breite Testbasis.

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