Archiv der Kategorie: eBooks

Atom als Markdown/Pandoc-Editor

Seit mehr als 20 Jahren verfasse ich nahezu alle meine Texte, Hunderte von Seiten jedes Jahr, mit dem Editor Emacs. Selten hat mich seither ein anderer Editor in Versuchung gebracht, zu wechseln. Zu den wenigen Ausnahmen zählt Atom. Der Editor ist schnell zu erlernen, hat eine moderne Oberfläche, läuft unter Linux/Windows/macOS. Außerdem ist es sehr weitreichend konfigurierbar, und das ganz ohne Emacs-Gruft und Elisp-Horror.

Dieser Beitrag stellt Atom kurz vor und zeigt seinen Einsatz als Editor für Markdown-Dokumente in der Pandoc-Variante.

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eBook Ubuntu 16.04 LTS

Mein neues eBook Ubuntu 16.04 LTS ist fertig! Das eBook gibt eine Einführung in den Umgang mit Ubuntu 16.04 und behandelt auf über 300 Seiten die folgenden Themen:

  • Installation

  • Ubuntu-Desktop (Unity, Nautilus, Programme installieren und aktualisieren)

  • Konfiguration (Desktop, Hardware, Netzwerk, Bluetooth, Benutzerverwaltung)

  • Anwendungsprogramme (Firefox, Google Chrome, Thunderbird, Skype, Dropbox, Shotwell, Gimp, Rhythmbox, Spotify, Totem und VLC, LibreOffice, VirtualBox)

  • Tipps und Tricks (Backups, Arbeiten im Terminal, Paketverwaltung, Systemd und Journal)

  • Programmierung (bash, Python, Java, Cron-Jobs)

  • Ubuntu Server (Installation; SSH; Web-Server mit Apache, HTTPS mit Let’s-Encrypt-Zertifikaten, PHP und MySQL; CMS/Wordpress; ownCloud; Mail-Server mit Postfix, Dovecot und SpamAssassin)

  • Ubuntu MATE auf dem Raspberry Pi (Installation, MATE-Desktop, GPIO-Zugriff, Interna)

eBook kaufen

Das eBook ist hier als PDF/EPUB-Datei erhältlich (natürlich DRM-frei), auf amazon.de auch im MOBI-Format. Ich empfehle Ihnen die PDF-Variante, weil dort Listings und Tabellen am besten zu lesen sind.

u1604

Werfen Sie einen Blick in die folgende, 60-seitige Leseprobe!

Leseprobe Ubuntu 16.04 (PDF)

Zur Geschichte dieses eBooks

Dieses eBook liegt bereits in der vierten Auflage vor, nachdem es zuvor Ausgaben für Ubuntu 12.04, Ubuntu 12.10 und Ubuntu 14.04 gab.

Die Ubuntu-14.04-Ausgabe war mein bisher erfolgreichster Titel innerhalb ebooks.kofler: Das eBook wurde fast 1000 Mal verkauft und in diversen Trainings als Schulungsunterlage verwendet. Auf der Grundlage des eBooks hat die Trainerin Lydia Schimpf für Video2Brain/LinkedIn ein ca. dreistündiges Video-Training gestaltet.

Neu in dieser Auflage: Das eBook wurde in dieser Auflage vollständig aktualisiert und in den folgenden Punkten erweitert:

  • Ubuntu auf 4k-Monitoren (Retina-Displays)
  • Einführung in Systemd und Journal
  • Let’s-Encrypt-Zertifikate für Apache, Postfix und Dovecot einrichten
  • Ubuntu MATE auf dem Raspberry Pi

Begleitwebseite

Weitere Informationen zum eBook sowie aktuelle Updates in Form eines Ubuntu-Blogs finden Sie auf der Seite https://ubuntu-buch.info. Diese Webseite ist gleichzeitig ein Beispiel zum Buch: Die Anleitung, wie Sie einen kompletten Root-Server auf der Basis von Ubuntu 16.04 einrichten, ist Thema des Kapitels »Ubuntu Server«. Alles, was dort beschrieben ist, wurde auf https://ubuntu-buch.info realisiert.

EU versus eBooks: Alle Macht den Großen

An sich klingt es ja vernünftig: Ab 1.1.2015 werden die großen eBook-Anbieter (Amazon, Apple etc.) dazu gezwungen, bei eBook-Verkäufen die MWst gemäß den Regeln des Landes zu verrechnen, aus dem der Käufer kommt. Bisher hat Amazon den eBook-Verkauf einfach über eine Niederlassung in Luxemburg durchgeführt, wo eBooks nur mit 3% zu versteuern sind. Nunmehr gilt der MWst-Satz des Landes, also 19% für Käufer aus D, 20% für Käufer aus A etc.

Positiv an dieser Regelung ist, dass es nun etwas mehr Chancengleichheit zwischen großen internationalen Anbietern und zumeist kleineren Firmen gibt, die nicht mir-nichts-dir-nichts einen Firmenstandort in Luxemburg einrichten können.

ABER. Ein großes ABER. Die EU-Gesetzgeber haben in ihrem Regulierungswahn das Kind wieder mal mit dem Bad ausgeschüttet.

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eBook-Doppelmoral in Österreich

Der österreichische Nationalrat hat soeben beschlossen, dass für eBooks wie für Bücher die Buchpreisbindung gelten soll. Mit anderen Worten: Ein einmal festgesetzter Preis für ein eBook darf nicht mehr geändert werden, alle Verkäufer müssen sich daran halten (wie bei einem Buch eben). Persönlich glaube ich zwar eher nicht, dass das dem Kulturgut Buch = eBook hilft, aber sei es wie es sei.

Nur gilt steuerrechtlich: eBooks sind gar keine Bücher! Es sind elektronische Dienstleistungen. Und als solche ist für sie in Österreich 20% Mehrwertsteuer zu zahlen, d.h., der ermäßigte Steuersatz von 10% für Bücher gilt nicht!

Das ist eine (typisch österreichische) Doppelmoral: kulturpolitisch muss man eBooks schützen (oder die eBook-Konsumenten?), aber steuerpolitisch untergräbt man den Markt. Unterdessen verkauft amazon seine eBooks weiterhin via Luxemburg. Denn dort gilt für eBooks ein Steuersatz von nur 3% …

Schöne neue eBook-Welt!

Sackgasse LaTeX?

Seit vielen Jahren schreibe ich die meisten meiner Bücher mit LaTeX. Zwar ist die Layout-Bastelei oft mühsam, ansonsten ist LaTeX für meine Anforderungen aber perfekt geeignet — egal, ob das Buch 100 oder 1000 Seiten umfasst. Erst seit ich versucht habe, aus meinen LaTeX-Quelltexten eBooks in den Formaten ePub oder AZW (Amazon) zu erzeugen, zweifle ich an der Zukunft von LaTeX.

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