Über Ubuntu 26.04 habe ich hier schon berichtet. Heute habe ich meinen ersten Ubuntu-Server von Version 24.04 auf 26.04 aktualisiert. Es ist eigentlich recht gut gegangen. Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.
Ubuntu 26.04 ist fertig und stellt für die nächsten zwei Jahre die LTS-Messlatte. Im Vergleich zu Version 24.04 hat sich viel geändert. Ich habe mich bemüht, in diesem Blog-Artikel die wichtigsten Details knapp zusammenzufassen.
Noch mehr Lesestoff bieten die Release Notes sowie omgubuntu.co.uk. Einige wesentliche technische Neuerungen waren bereits in Version 25.10 präsent (Rust Core Utilities, Dracut, TPM-Verschlüsselung); diese habe ich im Detail bereits im Blog beschrieben.
Der Ubuntu-Desktop mit dem neuen System-Monitor »Resources«
Aktuell komme ich mit den Blog-Artikeln zu neuen Linux-Distributionen kaum mehr hinterher. Ubuntu 25.10 ist gerade fertig geworden, und zur Abwechslung gibt es deutlich mehr technische Neuerungen/Änderungen (und auch mehr Bugs) als sonst. Ich konzentriere mich hier vor allem auf die neue SSD-Verschlüsselung mit Keys im TPM. Generell ist Ubuntu 25.10 als eine Art Preview für die nächste LTS-Version 26.04 zu sehen.
Auf meinen privaten Linux-Installationen gehe ich Flatpak- und Snap-Paketen meistens aus dem Weg. Aber damit mir keiner vorwirft, ich sei zu altmodisch, mache ich hin und wieder doch die Probe auf Exempel: Wie gut funktionieren die neuen Paketsysteme? Meine Testkandidaten waren diesmal Fedora 42 sowie zwei Ubuntu-Installationen (25.04 und 25.10 daily), jeweils auf x86_64-Rechnern.
Der SSH-Dienst ist ein natürliches Angriffsziel jedes Servers. Klassische Abwehrmaßnahmen zielen darauf aus, den root-Login zu sperren (das sollte eine Selbstverständlichkeit sein) und mit Fail2ban wiederholte Login-Versuche zu blockieren. Eine weitere Sicherheitsmaßnahme besteht darin, den Passwort-Login mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) zu verbinden. Am einfachsten gelingt das server-seitig mit dem Programm google-authenticator. Zusätzlich zum Passwort muss nun ein One-time Password (OTP) angegeben werden, das mit einer entsprechenden App generiert wird. Es gibt mehrere geeignete Apps, unter anderem Google Authenticator und Authy (beide kostenlos und werbefrei).
Es gibt verschiedene Konfigurationsoptionen. Ziel dieser Anleitung ist es, parallel zwei Authentifizierungsvarianten anzubieten:
mit SSH-Schlüssel (ohne 2FA)
mit Passwort und One-time Password (also mit 2FA)
Links die App »Google Authenticator«, rechts »Authy«
Hardware-Tests sind eigentlich nicht meine Spezialität, aber wenn ich schon einmal ein neues Gerät kaufe, kann es nicht schaden, ein paar Sätze zur Linux-Kompatibilität zu schreiben. Die Kurzfassung: relativ hohe Leistung fürs Geld, inkl. Windows-Pro-Lizenz, erweiterbar. Leise, aber nie lautlos. Weitestgehend Linux-kompatibel (Ausnahmen: WLAN, Bluetooth).
Eigentlich hatte ich nicht vorgehabt, über Ubuntu 24.10 zu schreiben. Es ist kein LTS-Release, dramatische Neuerungen gibt es auch nicht. Aber dann ergab sich überraschend die Notwendigkeit, eine native Ubuntu-Installation auf meinem Notebook (Lenovo P1 gen1) durchzuführen. Außerdem feiert Ubuntu den 20. Geburtstag.
Also habe ich doch ein paar Worte (gar nicht so wenige) zum neuesten Release geschrieben. Der Text ist launiger geworden als beabsichtigt. Er konzentriert sich ausschließlich auf die Desktop-Nutzung, also auf Ubuntu für Büro-, Admin- oder Entwicklerrechner. Der Artikel bringt auch ein wenig meinen Frust zum Ausdruck, den ich mit Linux am Desktop zunehmend verspüre.
Vielleicht wollen oder können Sie Ubuntu nicht direkt auf Ihr Notebook oder Ihren PC installieren. Dennoch interessieren Sie sich für Linux oder brauchen eine Installation für Schule, Studium oder Software-Entwicklung. Diese Artikelserie fasst drei Wege zusammen, Ubuntu 24.04 virtuell zu nutzen:
Teil II: mit VirtualBox (Windows mit Intel/AMD-CPU)
Teil III (dieser Text): mit UTM (macOS ARM)
In diesem Artikel gehe ich davon aus, dass Sie einen Mac mit ARM-CPU (M1, M2 usw.) verwenden. Für ältere Modelle mit Intel-CPUs gelten z.T. andere Details, auf die ich hier nicht eingehe. Insbesondere müssen Sie dann eine ISO-Datei für x86-kompatible CPUs verwenden, anstatt, wie hier beschrieben, eine ARM-ISO-Datei!
Vielleicht wollen oder können Sie Ubuntu nicht direkt auf Ihr Notebook oder Ihren PC installieren. Dennoch interessieren Sie sich für Linux oder brauchen eine Installation für Schule, Studium oder Software-Entwicklung. Diese Artikelserie fasst drei Wege zusammen, Ubuntu 24.04 virtuell zu nutzen:
Vielleicht wollen oder können Sie Ubuntu nicht direkt auf Ihr Notebook oder Ihren PC installieren. Dennoch interessieren Sie sich für Linux oder brauchen eine Installation für Schule, Studium oder Software-Entwicklung. Diese Artikelserie fasst drei Wege zusammen, Ubuntu 24.04 virtuell zu nutzen:
Teil I (dieser Text): im Windows Subsystem for Linux (WSL)