Archiv der Kategorie: macOS

Asahi Linux Alpha

Asahi Linux ist ein Projekt, um Linux nativ auf Apple-Rechnern mit M1-CPU auszuführen. Seit einigen Tagen gibt es eine Alpha-Version eines Installers für Arch Linux. Ich konnte natürlich nicht widerstehen und habe das Programm auf meinem Mac Mini ausprobiert.

Bevor Sie »Hurra!« rufen, kurz eine Zusammenfassung der wichtigsten Einschränkungen, die aktuell gelten:

  • Die Installation muss auf eine interne SSD erfolgen. (Externe USB-Disks sind leider nicht geeignet.)
  • Es gibt keine GPU-Unterstützung. Die Geschwindigkeit der Grafik ist trotzdem OK, aber natürlich nicht überragend.
  • Beim Mac Mini muss der Monitor per HDMI angeschlossen werden. (USB-C funktioniert nicht.) Die max. Auflösung ist Full HD (kein 4k!).
  • Kein DisplayPort, kein Thunderbolt, kein HDMI bei den MacBooks, keine Kamera-Unterstützung
  • Kein Bluetooth
  • Kein Schlafmodus oder CPU deep idle, d.h. die CPU braucht im Leerlauf mehr Strom als notwendig. Bei den MacBooks ist die Akku-Laufzeit entsprechend eingeschränkt.
  • Asahi Linux verwendet 16k-Speicherseiten. Einige Programme (Google Chrome, Emacs, alle Programme auf Electron-Basis etc.) sind dazu inkompatibel und laufen daher nicht. Für manche Programme gibt es bereits Bugfixes, d.h. es ist zu hoffen, dass dieses Inkompatibilitäten im Laufe der nächsten Monate verschwinden.

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LaTeX-Benchmark: Mac M1 vs. Lenovo P1 bzw. macOS vs Linux

Für viele Entwickler ist der CPU-intensivste Prozess das Kompilieren großer Projekte. Für mich als Autor ist es die Umwandlung von Markdown-Dateien zuerst in die LaTeX-Syntax (Pandoc) und dann in ein PDF-Dokument (latex, dvips, ps2pdf). Seit ein paar Tagen verfüge ich über einen Mac Mini M1 als zusätzlichen Testrechner. Natürlich war ich neugierig, wie schnell das Ding nun wirklich ist — im einzigen Real-World-Test, der für mich relevant ist: Beim Erzeugen von PDFs aus LaTeX-Dateien.

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Atom als Markdown/Pandoc-Editor

Seit mehr als 20 Jahren verfasse ich nahezu alle meine Texte, Hunderte von Seiten jedes Jahr, mit dem Editor Emacs. Selten hat mich seither ein anderer Editor in Versuchung gebracht, zu wechseln. Zu den wenigen Ausnahmen zählt Atom. Der Editor ist schnell zu erlernen, hat eine moderne Oberfläche, läuft unter Linux/Windows/macOS. Außerdem ist es sehr weitreichend konfigurierbar, und das ganz ohne Emacs-Gruft und Elisp-Horror.

Dieser Beitrag stellt Atom kurz vor und zeigt seinen Einsatz als Editor für Markdown-Dokumente in der Pandoc-Variante.

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macOS Sierra: Mächtig Ärger mit PDFKit

Nachdem Apple anscheinend nicht vorhat, zeitnah Updates für «OS X El Capitan« zu veröffentlichen, habe ich gestern etwas widerwillig »macOS Sierra« installiert. Das Update steht im App Store zur Verfügung und kostet nichts. Die Durchführung ist unkompliziert und war in meinem Fall nach einer halben Stunde erledigt. So weit, so gut.

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Xcode-Verzeichnisse aufräumen

Xcode produziert GByte-weise Datenmüll auf Ihrer Festplatte/SSD. Diese Anleitung fasst zusammen, was Sie löschen dürfen. Die Platzersparnis betrug bei mir, nach einem Jahr intensivem Xcode-Betrieb, beachtliche 90 GByte!

Der perfekte Zeitpunkt zur Durchführung der hier beschriebenen Aufräumarbeiten ist übrigens vor der Installation des nun verfügbaren Xcode 8 GM (Gold Master).

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Swift kennenlernen

Vor einem halben Jahr hat Apple seine Entwickler mit der neuen Programmiersprache Swift überrascht. Im Vergleich zu Objective X ist Swift eine moderne Sprache mit einer einfachen und klaren Syntax. Swift mindert damit eine wesentliche Hürde für angehende iOS- oder OS-X-Entwickler und wird Objective C längerfristig wohl ablösen.

Was gibt es Schöneres, als eine neue Programmiersprache kennenzulernen? In diesem Sinne werde ich Ihnen auf diesem Blog in den nächsten Monaten einige Spezialitäten von Swift vorstellen. Den Start macht eine Art »Hello-World«-Blogbeitrag.

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