Schlagwort-Archive: Linux

Braucht Linux Swift? Oder braucht Apple Linux?

Vor eineinhalb Jahren hat Apple die Programmiersprache Swift vorgestellt. Wie man es sich von einer neuen Sprache erwartet, ist Swift modern und vereint in sich viele (die besten?) Features aus diversen anderen Programmiersprachen, kombiniert mit ein paar eigenen Ideen.

Wie jede neue Sprache leidet Swift noch unter einigen Kinderkrankheiten. Die größte besteht darin, dass die Sprache work in progress ist. Wer immer sich auf Swift einlässt, muss damit rechnen, dass sein Code schon mit der nächsten Swift-Version an neue Syntaxregeln oder veränderte Standardbibliotheken angepasst werden muss. (In der Apple-eigenen Entwicklungsumgebung Xcode funktioniert das zum Glück weitgehend automatisch.)

Trotz dieser Einschränkung ist Swift durchaus schon praxistauglich und wird bereits intensiv genutzt. Der Grund dafür ist leicht erklärt: Wer native Apps für iOS, OS X, die Apple Watch etc. programmieren will, hat nur die Wahl zwischen Objective C (uralt mit steinzeitlicher und abschreckender Syntax) und Swift. Apple erklärt dezidiert, die Zukunft heißt Swift. Da fällt die Entscheidung nicht schwer …

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Linux: Eclipse findet Java nach Update nicht mehr

Der Eclipse-Installer von Eclipse 4.5 Mars speichert in eclipse/java-mars/eclipse/eclipse.ini unglücklicherweise den absoluten Pfad zur gerade aktuellen Java-Installation, in meinem Fall (unter Fedora 22) z.B.:

-vm
/usr/lib/jvm/java-1.8.0-openjdk-1.8.0.60-14.b27.fc22.x86_64/jre/bin

Wird nun Java im Rahmen eines Updates auf eine neue Version aktualisiert, findet Eclipse Java nicht mehr und zeigt beim Startversuch nur eine Fehlermeldung an.

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Fedora 21

Ein Monat nach openSUSE 13.2 ist nun auch Fedora 21 fertig geworden. Der gemeinsame Nenner der beiden Distributionen sind die großen Verspätungen bei der Fertigstellung (openSUSE: 12 statt 8 Monate; Fedora: 12 statt 6 Monate) und die Verwendung von Gnome 3.14 als Desktop-System. Was mir ad-hoc sonst noch aufgefallen ist, folgt nach der Versionstabelle.

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Linux-Speichernutzung mit ps_mem ergründen

Gerade bin ich über ein ebenso nützliches wie empfehlenswertes Python-Script gestolpert: ps_mem hilft dabei, die Speichernutzung auf einem Linux-System nach Programmen aufzuschlüsseln. Im Gegensatz zu top oder ps zählt ps_mem nicht jeden Prozess einzeln auf. Außerdem bemüht sich das Programm so gut wie möglich, gemeinsam genutzte Bibliotheken herauszurechnen (shared memory). Und schließlich wird das Ergebnis in einer wirklich lesbaren Form präsentiert.

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openSUSE 13.2 ausprobiert

Gestern haben die openSUSE-Entwickler die neueste Version von openSUSE 13.2 freigegeben. Soviel vorweg: openSUSE macht mit dieser Version einen riesigen Sprung nach vorne. In manchen Bereichen hat openSUSE jetzt aber Ähnlichkeiten zu Fedora: openSUSE 13.2 zeichnet sich nicht nur durch (überwiegend) ganz aktuelle Software-Versionen aus, sondern auch durch einige Neuerungen, die an den experimentellen Charakter von Fedora erinnern. Die Verwendung von btrfs als Standarddateisystem ist dabei nur ein Beispiel.

KDE-Desktop in openSUSE 13.2
KDE-Desktop in openSUSE 13.2
Gnome-Desktop unter openSUSE 13.2
Gnome-Desktop unter openSUSE 13.2

opensuse132

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openSUSE Rolling Release: Tumbleweed ade, Factory Hurra!

openSUSE zählt seit jeher zu den wenigen Distributionen, die dem Thema Running Release eine große Bedeutung zumessen. Vor einem Monat hat sich allerdings der Ansatz grundsätzlich geändert: Während man bisher openSUSE-Fans über das Thumbleweed-Projekt die Möglichkeit gab, eine gewöhnliche openSUSE-Installation in ein Running Release umzuwandeln, gilt seit Ende Juli 2014 der Entwicklungszeig von openSUSE, die sogenannte Factory, als Rolling Release.

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