Linux – Das umfassende Handbuch

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Erscheint: Ende September 2021 (17. Auflage)
Umfang: 1450 Seiten
ISBN: 978-3-8362-8442-4
Preis: Euro 49,90 (in D inkl. MWSt.)

  oder EDV-BUCHVERSAND Delf Michel

E-Book-Ausgaben: Nur auf der Rheinwerk-Webseite können Sie wahlweise nur das E-Book (EUR 44,90) oder die Kombination aus Buch und E-Book bestellen (EUR 54,90).

Kurzbeschreibung

Im September 2021 erscheint die neueste Auflage von »Linux — Das umfassende Handbuch«. Im Rahmen der Überarbeitung habe ich das Buch komplett aktualisiert, d.h., der gesamte Text wurde an die bis August 2021 verfügbaren Distributionen und Software-Versionen angepasst. Die folgende Liste nennt in Stichpunkten weitere Neuerungen:

  • Distributionen: AlmaLinux, Manjaro Linux, Oracle Linux, Rocky Linux
  • Desktop-Nutzung: Gnome 40, draw.io, Visual Studio Code
  • Shell: zsh als zunehmend attraktive bash-Alternative
  • Let’s Encrypt: Zertifikate mit acme.sh einrichten
  • SSH: Zweifaktorauthentifizierung (2FA) mit Google Authenticator und YubiKey
  • Firewalls: von iptables zu nft
  • Docker: Container ohne root-Rechte, Podman
  • Linux unter Windows: WSL2 und WLSg

Leseprobe und Errata

Die folgenden Links beziehen sich noch auf die 16. Auflage. Eine aktuelle Leseprobe folgt Ende September.

Vorwort und Inhaltsverz. (PDF)

Leseprobe (PDF)

Errata (16. Aufl. 2019)

Updates / Distributionstests

Ich kann das Buch nicht mit jedem neuen Release einer Linux-Distribution aktualisieren. Dafür werfe ich regelmäßig einen Blick auf die gerade neuesten Linux-Distributionen und berichte darüber im Blog dieser Website:

Inhalt

Das Buch ist in 39 Kapitel und neun Teile gegliedert.

Installation
Grundlagenwissen zur Installation von Linux — damit Sie auch bei Sonderfällen nichts falsch machen! Inklusive konkreter Installationsanleitungen für Debian, Fedora, Manjaro, openSUSE, Pop!_OS, Ubuntu und Ubuntu Server.

Desktop-Nutzung
Lernen Sie die Desktopsysteme Gnome und KDE kennen und verwenden Sie Linux als Desktop-System: Web und Mail, Fotos, Audio und Video. Ein umfassendes Kapitel zum Minicomputer Raspberry~Pi zeigt Ihnen, wie Sie Linux auf einem Minicomputer als Medien-Center oder als Plattform für Bastelprojekte einsetzen können.

Arbeiten im Terminal
Arbeiten Sie effizient im Terminal! In mehreren Kapiteln lernen Sie, mit welchen Kommandos Sie das Dateisystem durchsuchen, wie Sie Dokumente und Bilder in andere Formate konvertieren, wie Sie mit den Editoren Emacs und Vi umgehen und die Shells bash und zsh nutzen.

Texteditoren
Neben den Urgesteinen Vi und Emacs lernen Sie hier den Vertreter einer neuen Generation von Editoren kennen — Visual Studio Code.

Systemkonfiguration und Administration
Egal, ob es gerade bei Ihrer Hardware Probleme gibt oder ob Sie ganz besondere Anforderungen stellen — hier erfahren Sie, wie Sie Ihr Notebook optimal einrichten, die CPU energiesparend nutzen, das Dateisystem administrieren, das Grafiksystem konfigurieren, Software-Pakete installieren und aktualisieren, den Systemstart konfigurieren sowie den Kernel und seine Module einrichten bzw. neu kompilieren.

Server
Verwenden Sie Linux als Server — zuhause, auf einem Root-Server oder in der Cloud! Ein neues Kapitel beschreibt die Installation von Debian, RHEL (samt aller Klone) und Ubuntu Server. Dabei zeige ich Ihnen sinnvolle RAID/LVM-Setups ebenso wie die optimale Cloud-Konfiguration. Die weiteren Kapitel erläutern die Konfiguration wichtiger Server-Programme, unter anderem: SSH, Apache, MySQL/MariaDB, Postfix und Dovecot, NextCloud und Samba.

Sicherheit
Das Thema Sicherheit umfasst viele Aspekte. In diesem Teil des Buchs erfahren Sie, wie Sie Backups durchführen, wie Sie Ihre Server durch Firewalls (inkl. nft), SELinux oder AppArmor schützen und wie Sie mit KVM einzelne Server-Funktionen in getrennten virtuellen Maschinen voneinander isolieren.

Virtualisierung & Co
Im letzten Teil des Buchs geht es um verschiedene Arten der Virtualisierung: Hier lernen Sie das VirtualBox (samt Vagrant) sowie das Server-Virtualisierungssystem KVM kennen. Ein weiteres Kapitel stellt das Container-System Docker vor. Zuletzt erfahren Sie, dass Sie Linux mittlerweile sogar direkt in Windows ausführen können — mit dem Windows Subsystem for Linux (WSL2/WSLg).

21 Gedanken zu „Linux – Das umfassende Handbuch“

  1. Es tut mir leid, aber solange ein Buch nicht vom Verlag angekündigt bzw. bei Amazon sichtbar ist, kann ich dazu nichts sagen. Diese Regel gilt nicht nur für das Linux-Buch, sondern für die gesamte Palette meiner Bücher.

  2. Nein, es gibt keine Versionierung. Ich verstehe den Wunsch, aber ein Buch ist nun mal keine Software, und das Hauptaugenmerk richte ich beim Schreiben auf neue Leser. Natürlich würde ich mir wünschen, dass jeder Leser jede Neuauflage wieder kauft ;-) Aber ich denke, sinnvollerweise reicht jede zweite oder dritte Auflage vollauf.

    1. Vielen Dank für Ihre Mühe die Sie in das Buch stecken.
      Als Dozent schlage ich gerne in Ihrem Buch nach um anschauliche Erklärungen zur Hand zu haben.
      Ich arbeite derzeit mit der 14. Auflage und warte geduldig auf die 17.Auflage um wieder zuzuschlagen.

  3. Wann wird es eine E-Book Only Ausgabe geben? Hier steht der Papierklotz noch immer ungelesen im Regal, reine Papierverschwendung. Ist nicht mehr zeitgemaess wurde ich sagen.

  4. automatisches Einbinden von SMB-Freigaben

    nein, wird nicht beschrieben. Ich kann da auch nicht weiterhelfen, habe das nie gemacht/gebraucht.

  5. Ich habe NFS aus der aktuellen Auflage meines Linux-Buchs entfernt, weil ich glaube, dass es im Privatbereich bzw. in kleinen Teams nicht zweckmäßig ist. NFS macht in großen Abteilungen Sinn, wenn tatsächlich alle Anwender Linux nutzen UND ich die administrativen Ressourcen habe, einen zentralen Login mit Kerberos & Co. einzurichten. Das ist nicht trivial, funktioniert aber letztlich gut.

    In einem gemischten Umfeld (Win + macOS + Linux) ist Samba der beste gemeinsame Nenner. Leider ist die Desktop-Integration unter Linux miserabel, aber davon abgesehen erscheint es mir das kleinste Übel zu sein.

    NextCloud verwende/empfehle ich auch, aber für den Datenaustausch im LAN ist es (außer vielleicht in Sonderfällen) nicht optimal geeignet. NextCloud ist super, wenn das Team sehr mobil ist, also (in Zeiten wie diesen) mehr Home-Office als Firmenbüro.

    1. Das kann ich noch nicht sagen. Eher nicht als schon. Ich muss aufpassen, dass mein Linux-Buch nicht zwischen zu vielen Distributionen hin und her hüpft.

      Update August 2021: In der 17. Auflage des Buchs beschreibe ich nun die Installation von Manjaro Linux und gehe auf diverse Konfigurationsaspekte von Manjaro und Arch Linux im Buch ein (auch auf die Paketverwaltung). Zur Installation von Arch Linux habe ich zudem zwei längere Blog-Artikel verfasst.

  6. Im Terminal: Kommando kill bzw. killall

    Grafische Oberfläche: Prozessmanager, unter Gnome das Programm ‚Systemüberwachung‘

    Behandlung im Buch: siehe Kapitel ‚Prozessverwaltung‘

  7. Ich habe mir mal vor einigen Jahren einen Vorgänger dieses Buchs gekauft und kann es selbst heute noch als Nachschlagewerk immer mal wieder gebrauchen, also wirklich gutes Buch.

    Aber es gibt natürlich Dinge die man noch verbessern könnte, zum Beispiel wäre bei der Firewall inzwischen eine stärkere Konzentration auf nftables anstelle von iptables angemessen. Vor allem würde damit eine echte Lücke gefüllt werden denn für nftables gibt es bis jetzt kaum gute Dokumentationen, schon gar nicht auf Deutsch.

    1. Mein Buch ist für jede Linux-Distribution geeignet. Sie werden aber nur relativ wenige Mint- bzw. Mate-spezifische Informationen finden. Aber da Mint auf Ubuntu basiert, treffen die meisten Ubuntu-Infos auch zu. Und da Ubuntu auch nur eine Linux-Distribution ist, gelten alle Linux-allgemeinen Details auch für Mint.

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