Wer mein Linux-Buch gelesen hat weiß, dass ich nicht im Vi-Lager zuhause bin, sondern zu den Emacs-Fans zähle. Beim Programmieren verwende ich diverse Editoren und IDEs, von VSCode über IntelliJ bis hin zu Xcode. Aber längere Texte (sprich: Bücher) schreibe ich seit Jahrzehnten ausschließlich mit dem Emacs. Ich habe ein paar halbherzige Versuche mit anderen Editoren gemacht, aber ich bin immer wieder zurückgekommen.
Meine Emacs-Liebe hat weniger mit der Großartigkeit dieses Programms zu tun als viel mehr damit, dass ich mir im Laufe der Zeit ein eigenes Setup mit Tastenkürzeln und Zusatzfunktionen gebastelt habe. Davon bin ich jetzt abhängig, meine Finger wollen sich nicht mehr umgewöhnen.
Eine Markdown-Datei aus meinem Scripting-Buch im Emacs. Beachten Sie, dass die Listenpunkte intern zwar sehr lange Textzeilen sind, dass diese aber umbrochen und richtig eingerückt angezeigt werden. Der Umbruch ist auf max. 100 Zeichen limitiert, passt sich aber automatisch an eine kleinere Fensterbreite an.
Für viele Entwickler ist der CPU-intensivste Prozess das Kompilieren großer Projekte. Für mich als Autor ist es die Umwandlung von Markdown-Dateien zuerst in die LaTeX-Syntax (Pandoc) und dann in ein PDF-Dokument (latex, dvips, ps2pdf). Seit ein paar Tagen verfüge ich über einen Mac Mini M1 als zusätzlichen Testrechner. Natürlich war ich neugierig, wie schnell das Ding nun wirklich ist — im einzigen Real-World-Test, der für mich relevant ist: Beim Erzeugen von PDFs aus LaTeX-Dateien.
Zu meinen ersten »eigenen« E-Book-Veröffentlichungen zählte das Buch Markdown und Pandoc. 2017 habe ich den Verkauf eingestellt, weil mehrere Kapitel des E-Books total veraltet waren. Jetzt habe ich endlich Zeit gefunden, das E-Book gründlich zu aktualisieren.
Seit mehr als 20 Jahren verfasse ich nahezu alle meine Texte, Hunderte von Seiten jedes Jahr, mit dem Editor Emacs. Selten hat mich seither ein anderer Editor in Versuchung gebracht, zu wechseln. Zu den wenigen Ausnahmen zählt Atom. Der Editor ist schnell zu erlernen, hat eine moderne Oberfläche, läuft unter Linux/Windows/macOS. Außerdem ist es sehr weitreichend konfigurierbar, und das ganz ohne Emacs-Gruft und Elisp-Horror.
Dieser Beitrag stellt Atom kurz vor und zeigt seinen Einsatz als Editor für Markdown-Dokumente in der Pandoc-Variante.
Seit der Emacs-Version 24 enthält Emacs ELAP. Das ist ein Emacs-interner Paketmanager, der auf externe Erweiterungsarchive zugreifen kann. Das vermutlich am besten gewartete derartige Archiv hat den merkwürdigen Namen MELPA »Milkypostman’s Emacs Lisp Package Archive«. Es enthält momentan über 2.500 Pakete. Wie Sie es nutzen, verrät dieser Minibeitrag.
Meine Webseite http://kofler.info erstrahlt seit Oktober 2014 in neuem Glanz. Das Design ist sehr zurückhaltend, der Inhalt soll im Vordergrund stehen. Für alle, die es interessiert, eine kurze Begründung des Relaunchs.
Vor ein paar Wochen habe ich für eine Datenbankvorlesung an der Fachhochschule Campus 02 in Graz eine Menge Vortragsfolien verfasst. Werkzeug meiner Wahl war nicht LibreOffice, auch nicht LaTeX+Beamer (na ja, indirekt schon), sondern Pandoc. Dieser Beitrag beschreibt das Wie und Warum.
Natürlich verwende ich meinen Lieblingseditor Emacs auch zum Verfassen von Markdown-Dokumenten. Für die ansprechende Darstellung der Markdown-Syntax ist der Markdown-Modus verantwortlich, der separat installiert werden muss.
Seit vielen Jahren schreibe ich die meisten meiner Bücher mit LaTeX. Zwar ist die Layout-Bastelei oft mühsam, ansonsten ist LaTeX für meine Anforderungen aber perfekt geeignet — egal, ob das Buch 100 oder 1000 Seiten umfasst. Erst seit ich versucht habe, aus meinen LaTeX-Quelltexten eBooks in den Formaten ePub oder AZW (Amazon) zu erzeugen, zweifle ich an der Zukunft von LaTeX.