Wer mein Linux-Buch gelesen hat weiß, dass ich nicht im Vi-Lager zuhause bin, sondern zu den Emacs-Fans zähle. Beim Programmieren verwende ich diverse Editoren und IDEs, von VSCode über IntelliJ bis hin zu Xcode. Aber längere Texte (sprich: Bücher) schreibe ich seit Jahrzehnten ausschließlich mit dem Emacs. Ich habe ein paar halbherzige Versuche mit anderen Editoren gemacht, aber ich bin immer wieder zurückgekommen.
Meine Emacs-Liebe hat weniger mit der Großartigkeit dieses Programms zu tun als viel mehr damit, dass ich mir im Laufe der Zeit ein eigenes Setup mit Tastenkürzeln und Zusatzfunktionen gebastelt habe. Davon bin ich jetzt abhängig, meine Finger wollen sich nicht mehr umgewöhnen.
