Nachdem ich den ziemlich euphorischen Testbericht auf omg-ubunutu gelesen habe, wollte ich mir selbst nochmal ein Bild von der aktuellen Version von Pop!_OS machen.

Nachdem ich den ziemlich euphorischen Testbericht auf omg-ubunutu gelesen habe, wollte ich mir selbst nochmal ein Bild von der aktuellen Version von Pop!_OS machen.
Die Pünktlichkeit, mit der Fedora-Versionen aktuell erscheinen, erinnert an ein Schweizer Uhrwerk — oder an Ubuntu. Auch die Software-Komponenten sind natürlich ganz ähnlich wie die bei Ubuntu, wenn auch mit dem kleinen Unterschied, dass Fedora mitunter noch eine Versionsnummer weiter ist (Kernel 5.6, gcc 10, Samba 4.12, Postfix 3.4).
Die Entwicklung von Ubuntu 20.04 hat mich untypisch wenig berührt — vermutlich, weil ich gerade an keinem Linux-Buch arbeite und insofern keine Notwendigkeit bestand, frühe Betas zu testen. Außerdem läuft Ubuntu 19.10 auf meinem primären Notebook aktuell so rund, dass ich überhaupt keinen Update-Drang verspüre. (Ich werde das Update in den nächsten Wochen natürlich dennoch durchführen.)
Vielleicht liegt es auch daran, dass Ubuntu 20.04 ein (weiteres) Release ist, das keine spannenden neuen Features bietet. Das klingt kritischer, als ich es meine: Für den täglichen Betrieb ist mir nichts lieber als ein stabiles Betriebssystem, das mir einerseits aktuelle Versionen der von mir eingesetzten Programme bietet aber andererseits keinen Ärger bereitet. Und diesbezüglich kann Ubuntu 20.40 (zumindest in meinen ersten Tests) durchaus punkten.
CentOS ist seit Ende Oktober 2019 nicht mehr in der Lage, Updates für CentOS 8 zur Verfügung zu stellen (siehe CentOS 8: Sechs Wochen ohne Updates). Von CentOS 8.1 ist keine Spur, auf der Statusseite ist kein Fortschritt zu erkennen.
Fast noch befremdlicher: Es scheint niemanden zu stören. Google-Suchen nach centos 8 updates missing oder centos 8 no updates liefern kaum relevante Ergebnisse. Weder auf den CentOS-Mailing-Listen noch im CentOS-Forum ist das mehrwöchige Ausbleiben von Updates ein Thema. Ist CentOS 8 ganz einfach noch nicht bei den Anwendern angekommen? Oder ist es tot und nur ich habe es nicht bemerkt?
Kostenlose Alternativen zu RHEL 8 gibt es nicht viele. Scientific Linux wird nur noch für Version 7 gepflegt, eine Version 8 wird es nicht geben. Damit bleibt eigentlich nur Oracle. Die Firma bietet ihren Red-Hat-Klon unter dem Namen »Oracle Linux« sowohl kostenlos als auch kommerziell an. Zahlende Kunden erhalten Support und Zugang zu Kernel-Live-Patches.
Die Überschrift sagt eigentlich schon alles: Ich habe seit sechs Wochen keine Updates mehr für meine CentOS-8-Systeme erhalten. (Ich beziehe mich dabei auf die zwei wichtigsten Paketquellen, Base und AppStream, jeweils für die Architektur x86_64.) Sicherheitstechnisch ist das sub-optimal, gelinde formuliert.
Update 23.12.2019: CR-Paketquelle aktivieren (siehe unten)
Update 15.1.2020: CentOS 8.1 (in der CentOS-Nomenklatur »CentOS 8.1 [1911]«) ist fertig. Wer CentOS 8 installiert hat, bekommt nun endlich — nach 10 Wochen — wieder Updates.
Update 16.6.2020: Erneut fast sieben Wochen keine Updates. Zeitverlauf:
Ubuntu Pro ist ein neues Angebot von Canonical und Amazon. Dabei handelt es sich um eine für die Amazon-Cloud (genaugenommen für Amazon EC2) optimierte Variante von Ubuntu LTS. Es gibt drei wesentliche Unterschiede zwischen Ubuntu LTS und Ubuntu Pro:
Update: Das Angebot Ubuntu Pro hat sich mittlerweile stark vergrößert/verändert. Den aktuellen Status (Stand: März 2023) beschreibe ich hier in einem neuen Blog-Beitrag.
Seit Red Hat auf seine eigene Docker-Lösung Podman setzt, ist die Verwendung von Docker unter CentOS und Fedora zunehmend mühsamer geworden. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, Red Hat will Docker das Leben so schwer wie möglich machen …
Wie dem auch sei: Hier finden Sie eine Anleitung, wie Sie die originalen Docker-Pakete unter Fedora 31 bzw. CentOS 8 installieren und einrichten.
Docker unter CentOS 8 und Fedora 31 installieren weiterlesen
Fedora 31 wurde heute untypisch pünktlich fertiggestellt. Rein optisch hat sich wenig geändert, aber hinter den Kulissen finden sich doch ein paar Veränderungen abseits der üblichen Versionsnummersprünge.
Updates 12.11.2019: Link auf redhat-Blog mit vielen cg2-Grundlagen, auch Snap ist cg2-inkompatibel
Die meist-diskutierte Neuerung in Ubuntu 19.10 »Eoan Ermine« besteht darin, dass während der Installation ein ZFS-Dateisystem eingerichtet werden kann. Dieses noch experimentelle Feature richtet sich eher an Linux-Freaks. Ansonsten ist Ubuntu 19.10 eine Distribution mit vielen Software-Updates, die vor allem dann interessant sind, wenn Ubuntu auf ein neues Notebook installiert werden soll. (Egal, ob Sie sich heute für das stabile Ubuntu 18.04 oder für die aktuelle Version 19.10 entscheiden — in einem halben Jahr ist so oder anders ein Update auf Version 20.04 fällig.)
»Immer Ärger mit Nautilus« wäre eigentlich eine treffendere Überschrift. In diesem Text geht es darum, wie Sie mit dem Gnome-Dateimanager auf Windows- oder Samba-Netzwerkverzeichnisse zugreifen. Dieses Programm hieß ursprünglich Nautilus (der Paketname lautet weiterhin so), später bekam es den nichtssagenden Namen Dateien bzw. im Englischen Files. Ich bleibe hier bei Nautilus, wobei der Name ja noch das geringste Problem ist …