Mit ein wenig Verspätung ist Fedora 43 fertig. Ich habe in den letzten Monaten schon viel mit der Beta gearbeitet und war schon damit überwiegend zufrieden. Fedora 43 ist das erste weitgehend X-freie Release (X wie X Window System, nicht wie Twitter …), es gibt nur noch XWayland zur Ausführung von X-Programmen unter Wayland. Relativ neu ist das Installationsprogramm, auf das ich gleich näher eingehe. Es ist schon seit Fedora 42 verfügbar, aber diese Version habe ich in meinem Blog übersprungen.
Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf Fedora 43 Workstation mit Gnome.
CentOS 8 ist noch nicht verfügbar. Deswegen habe ich mir eine 30-tägige Testversion von Red Hat Enterprise Linux 8 (RHEL 8) besorgt, um mir ein erstes Bild vom neuen Linux-Server-Standard zu machen.
RHEL8 mit Gnome-Desktop und »Cockpit« im Webbrowser
Die größte Überraschung bei Fedora 28 besteht darin, dass die Distribution erstmals seit Jahren pünktlich ausgeliefert wurde. Aber auch sonst gibt es einige interessante Details, z.B. die vereinfachte Installation (Fedora Workstation) oder Pakete in unterschiedlichen Versionen (Fedora Server).
Unter Fedora ist seit Version 22 das neue Paketverwaltungssystem DNF aktiv. Es ersetzt YUM, basiert aber wie dieses auf RPM-Paketen und ist in der Bedienung weitestgehend kompatibel. Unterschiede gibt es aber, wenn Sie automatisch tägliche Updates durchführen möchten.
Zur Abwechslung einmal nahezu pünktlich ist Fedora 22 fertig geworden — und präsentiert Linux von seiner modernsten Seite. Kernel 4.0, neuer Paketmanager dnf, neuer Grafik-Server Wayland beim Login etc.