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Let’s-Encrypt-Zertifikate für Web und Mail unter Ubuntu 16.04

Das Projekt Let’s Encrypt bietet kostenlose Zertifikate an, die von den meisten gängigen Webbrowsern akzeptiert werden. Wie Sie diese Zertifikate unter Ubuntu 16.04 für Apache, Postfix und Dovecot einrichten, ist Thema dieses Beitrags. Dabei setze ich ein grundsätzliches Vorwissen zur HTTPS-Konfiguration von Apache sowie zur Konfiguration von Postfix und Dovecot voraus. Hier geht es nur um das Einrichten der Zertifikate. Die Konfiguration wurde für die Webseite https://ubuntu-buch.info getestet. Diese Webseite läuft unter Ubuntu 16.04 und verwendet Let’s-Encrypt-Zertifikate.

Update 20.3.2016: letsencrypt renew anstelle von le-renew

Update 5.6.2016: Begründung für ServerAlias

Update 13.7.2016: nach Zertitifikatserneuerung Apache/Postfix/Dovecot neustarten

Update 19.4.2017: Umstellung vom Kommando letsencrypt auf das neue Kommando certbot (siehe https://certbot.eff.org/). Mittlerweile verwendet auch meine Hauptseite https://kofler.info Let’s-Encrypt-Zertifikate.

Update 8.9.2019: Postfix/Dovecot-Restart eleganter durchführen (renewal-hooks).


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Erste Vorschau auf Ubuntu 16.04

In ca. sechs Wochen wird Ubuntu 16.04 fertig werden. Dieser Artikel wirft einen ersten Blick auf die wichtigsten Neuerungen.

(Update 16.3.2016: Ubuntu 16.04 enthält doch PHP-7-Pakete.)
(Update 19.3.2016: Ubuntu 16.04 verwendet Systemd und Journal. Das Dock am unteren Bildschirmrand ist fix. apt wird als neues Kommando zur Paketinstallation vorgeschlagen.)
(Update 5.4.2016: Web-Apps sind tot, Bildlaufleisten, Unity Tweak Tool)
(Update 7.4.2016: gcc doch in Version 5.3)
(Update 19.4.2016: glibc in Version 2.23, MySQL in Version 5.7!, Postfix Version 3.1!)

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Ubuntu MATE 15.10 auf dem Raspberry Pi 2

Nach wie vor bietet die MATE-Variante von Ubuntu die beste Unterstützung für den Raspberry Pi. Vorausgesetzt wird die Version 2 mit einer ARMv7-CPU. Die älteren Modelle, aber auch das neue Zero-Modell enthalten dagegen ein System-on-a-Chip mit ARMv6-Architektur, das nicht kompatibel zu Ubuntu ist.

Die Hardware-Unterstützung für den Raspberry Pi hat sich in der aktuellen Version stark gegenüber Ubuntu MATE 15.04 verbessert. Einzig raspi-config oder ein vergleichbares Konfigurationswerkzeug fehlt noch.

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bash_completion in Ubuntu 15.10

Wenn Sie im Terminal die Tabulator-Taste drücken, vervollständigt die bash normalerweise Ihre begonnene Eingabe. apt-get dist-upg <Tab> wird zu apt-get dist-upgrade. Diese Funktion heißt bash_completion — und obwohl das betreffende Paket in Ubuntu 15.10 installiert ist, funktioniert es nicht. Schuld ist eine fehlerhafte Einstellung in /etc/bash.bashrc. Laden Sie diese Datei also in einen Editor und entfernen Sie vor den folgenden Zeilen jeweils das Kommentarzeichen #, das dort aus unerfindlichen Gründen enthalten ist.

# enable bash completion in interactive shells
if ! shopt -oq posix; then
  if [ -f /usr/share/bash-completion/bash_completion ]; then
    . /usr/share/bash-completion/bash_completion
  elif [ -f /etc/bash_completion ]; then
    . /etc/bash_completion
  fi
fi

Update 2.12.2015: Wie in den Kommentaren korrekt angemerkt, funktioniert die bash_completion normalerweise sehr wohl. Beim Einrichten eines neuen Benutzers wird /etc/skel/.bashrc in das Heimatverzeichnis des Benutzers kopiert. Diese Datei enthält die richtigen Einstellungen für die bash_completion. Bei mir hat es deswegen nicht funktioniert, weil ich den Benutzer-Account von einer anderen Linux-Distribution übernommen habe. Dessen Datei .bashrc enthielt aber andere Einstellungen.

sudo ohne Passwort

An sich ist das unter Ubuntu vorkonfigurierte sudo-Konzept vernünftig: Benutzer der sudo-Gruppe dürfen, nach der Eingabe ihres Passworts, Kommandos mit Administrator-Rechten ausführen. Was aber, wenn Sie möchten, dass alle Benutzer — oder auch nur einzelne Benutzer — bestimmte Kommandos auch ohne Passworteingabe ausführen dürfen? Denkbar wäre dies z.B. für apt-get, damit bestimmte Benutzer auch ohne Passwort-Eingabe bzw. ohne andere sudo-Rechte Programme installieren und Updates durchführen dürfen.

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Raspberry Pi Version 2

Vollkommen überraschend ist ab sofort der Raspberry Pi 2 verfügbar!

Raspberry Pi Version 2 (Bildquelle: raspberrypi.org)
Raspberry Pi Version 2 (Bildquelle: raspberrypi.org)

Und das ist neu:

  • neue CPU BCM2836 mit 4 Cores (bisher nur einer) und mit 900 MHz Taktfrequenz (bisher 700MHz)
  • 1 GByte RAM (bisher 512 MByte)
  • ARMv7 statt ARMv6-Architektur (damit läuft jetzt auch Ubuntu, in Zukunft auch eine ARM-Version von Windows 10)

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