Archiv der Kategorie: Linux

Raspberry Pi Imager 2.0

Die Raspberry Pi Foundation hat vor einigen Tagen eine komplett reorganisierte Implementierung Ihres Raspberry Pi OS Imager vorgestellt. Das Programm hilft dabei, Raspberry Pi OS oder andere Distributionen auf SD-Karten für den Raspberry Pi zu schreiben. Mit der vorigen Version hatte ich zuletzt Ärger. Aufgrund einer Unachtsamkeit habe ich Raspberry Pi OS über die Windows-Installation auf der zweite SSD meines Mini-PCs geschrieben. Führt Version 2.0 ebenso leicht in die Irre?

Installation unter Linux

Der Raspberry Pi Imager steht für Windows als EXE-Datei und für macOS als DMG-Image zur Verfügung. Installation und Ausführung gelingen problemlos.

Unter Linux ist die Sache nicht so einfach. Die Raspberry Pi Foundation stellt den Imager als AppImage zur Verfügung. AppImages sind ein ziemlich geniales Format zur Weitergabe von Programmen. Selbst Linux Torvalds war begeistert (und das will was sagen!): »This is just very cool.« Leider setzt Ubuntu auf Snap-Pakete und die Red-Hat-Welt auf Flatpaks. Dementsprechend mau ist die Unterstützung für das AppImage-Format.

Ich habe meine Tests unter Fedora 43 durchgeführt. Der Versuch, den heruntergeladenen Imager einfach zu starten, führt sowohl aus dem Webbrowser als auch im Gnome Dateimanager in das Programm Gnome Disks. Fedora erkennt nicht, dass es sich um eine App handelt und bietet stattdessen Hilfe an, in die Image-Datei hineinzusehen. Abhilfe: Sie müssen zuerst das Execute-Bit setzen:

chmod +x Downloads/imager_2.2.0.amd64.AppImage

Aber auch der nächste Startversuch scheitert. Das Programm verlangt sudo-Rechte.

Der Screenshot zeigt den Raspberry Pi Imager v2.0.0 mit einer Fehlermeldung zu fehlenden Rechten. In einem Dialogfenster steht „Unzureichende Berechtigungen“ und es wird erklärt, dass zum Schreiben auf Speichermedien Root-Rechte nötig sind. Als Lösung wird der Start per `sudo imager_2.0.0_amd64.AppImage` genannt. Unten ist ein „BEENDEN“-Button sichtbar.
Der Raspberry Pi Imager muss mit sudo ausgeführt werden

Mit sudo funktioniert es schließlich:

sudo Downloads/imager_2.2.0.amd64.AppImage

Tipp: Beim Start mit sudo müssen Sie imager_n.n.AppImage unbedingt einen Pfad voranstellen! Wenn Sie zuerst mit cd Downloads in das Downloads-Verzeichnis wechseln und dann sudo imager_n.n.AppImage ausführen, lautet die Fehlermeldung Befehl nicht gefunden. Hingegen funktioniert sudo ./imager_n.n.AppImage.

Bedienung

Ist der Start einmal geglückt, lässt sich das Programm einfach bedienen: Sie wählen zuerst Ihr Raspberry-Pi-Modell aus, dann die gewünschte, dazu passende Distribution und schließlich das Device der SD-Karte aus. Vorsicht!! Wie schon bei der alten Version des Programms sind die Icons irreführend. In meinem Fall (PC mit zwei zwei SSDs und einer SD-Karte) wird das SD-Karten-Icon für die zweite SSD verwendet, das USB-Icon dagegen für die SD-Karte. Passen Sie auf, dass Sie nicht das falsche Laufwerk auswählen!! Ich habe ein entsprechendes GitHub-Issue verfasst.

Der Screenshot zeigt die Distributionsauswahl im „Raspberry Pi Imager v2.0.0“. Links sind die Setup-Schritte gelistet, wobei „Betriebssystem“ markiert ist. In der Mitte werden mehrere Optionen angezeigt, darunter „Raspberry Pi OS (64-bit)“, „(32-bit)“ und „(Legacy, 32-bit)“ mit Downloadgröße und Veröffentlichungsdatum. Unten stehen die Buttons „Einstellungen“, „Zurück“ und „Weiter“.
Distributionsauswahl
Der Screenshot zeigt den Raspberry Pi Imager v2.0.0 im Schritt „Speicher“ zur Auswahl des Zielmediums. In der Liste werden zwei Laufwerke angezeigt: oben „KINGSTON …“ mit 953,9 GB (SSD/Windows), unten „Generic STORAGE DEVICE (bootfs, rootfs)“ mit 14,8 GB (SD‑Karte). Die Icons wirken vertauscht: oben ein SD‑Karten‑Symbol, unten ein USB‑Symbol. Unten ist „Systemlaufwerke ausschließen“ aktiviert.
Die Icons zur Auswahl der SD-Karte sind irreführend. Der obere Eintrag ist eine SSD mit meiner Windows-Installation, der untere Eintrag ist die SD-Karte!

In den weiteren Schritten können Sie eine Vorabkonfiguration von Raspberry Pi OS vornehmen, was vor allem dann hilfreich ist, wenn Sie den Raspberry Pi ohne Tastatur und Monitor (»headless«) in Betrieb nehmen und sich direkt per SSH einloggen möchten.

Der Screenshot zeigt den Raspberry Pi Imager v2.0.0 im Schritt „Anpassung: SSH Authentifizierung“. Links ist die Navigationsleiste der Setup-Schritte zu sehen, wobei „Anpassung“ markiert ist. Rechts kann „SSH aktivieren“ per Schalter eingeschaltet werden. Darunter wird der Authentifizierungsmechanismus gewählt: Passwort oder öffentlicher Schlüssel. Unten befinden sich Buttons wie „Einstellungen“, „Zurück“ und „Weiter“.
Diverse Parameter können vorkonfiguriert werden

Bei den Zusammenfassungen wäre die Angabe des Device-Namens der SD-Karte eine große Hilfe.

Der Screenshot zeigt den Schritt „Schreibe Image“ im Raspberry Pi Imager v2.0.0. In der Zusammenfassung sind als Modell „Raspberry Pi 5“ und als Betriebssystem „Raspberry Pi OS (64-bit)“ ausgewählt. Beim Speicher steht nur „Generic STORAGE DEVICE (bootfs, rootfs)“, der konkrete SD-Karten-Device-Name fehlt. Links sind die Setup-Schritte sowie der Button „Schreiben“ sichtbar.
In der Zusammenfassung fehlt der Device-Name der SD-Karte

Fazit

Die Oberfläche des Raspberry Pi Imager wurde überarbeitet und ist ein wenig übersichtlicher geworden. An der Funktionalität hat sich nichts geändert. Leider kann es weiterhin recht leicht passieren, das falsche Device auszuwählen. Bedienen Sie das Programm also mit Vorsicht!

Quellen/Links

📚 30 Jahre Linux-Buch

Ende November erscheint die 19. Auflage meines Linux-Buchs und markiert damit ein denkwürdiges Jubiläum: Das Buch ist jetzt 30 Jahre alt!

Das Bild zeigt mehrere Ausgaben eines Linux-Handbuchs über drei Jahrzehnte hinweg, nebeneinander aufgestellt. Zu sehen sind fünf Buchcover mit unterschiedlichen Designs, von frühen „Linux“-Titeln bis zu „Linux 2010“ und „Linux – Das umfassende Handbuch“. Auf mehreren Covern steht der Autor Michael Kofler sowie Verlage wie Addison-Wesley, Galileo Computing und Rheinwerk. Die Anordnung entspricht den Jahren 1995, 2004, 2010, 2014 und 2025.
Das Linux-Buch: 1995, 2004, 2010, 2014, 2025

Gleichzeitig ist das Buch so modern wie nie zuvor. Bei der Überarbeitung habe ich das Buch an vielen Stellen gestrafft und von Altlasten befreit. Das hat Platz für neue Inhalte gemacht, z.B. rund um die folgenden Themen:

  • Die Shell fish (neues Kapitel)
  • Swap on ZRAM
  • Geoblocking mit nft (neuer Abschnitt)
  • Samba im Zusammenspiel mit Windows 11 24H2
  • Monitoring mit Prometheus und Grafana (neues Kapitel, Docker-Setup mit Traefik)
  • KI-Sprachmodelle ausführen (neues Kapitel)
  • Berücksichtigung von CachyOS

Das Bild zeigt das Cover eines deutschsprachigen Fachbuchs über Linux. Oben steht der Autor „Michael Kofler“, der Titel lautet „Linux – Das umfassende Handbuch“. Die Illustration zeigt Pinguine auf einer Eisscholle mit Konfetti und einer kleinen Geburtstagstorte; rechts ist ein Kreis „30 Jahre Linux-Handbuch“. Unten sind Stichpunkte zu Bash, KI-Servern sowie Installation und Administration, dazu das Rheinwerk-Computing-Logo.

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Vorsicht bei Docker-Updates

Aktuell schreibe ich hier mehr zu Docker als mir lieb ist. Es ist eigentlich absurd: Ich verwende Docker seit Jahren täglich und in der Regel ohne irgendwelche Probleme. Aber in den letzten Wochen prasseln Firewall-Inkompatibilitäten und anderer Ärger förmlich über Docker-Anwender herein.

Konkret geht es in diesem Beitrag um zwei Dinge:

  • Mit dem Update auf containerd 1.7.28 hat Docker eine Sicherheitslücke durch eine zusätzliche AppArmor-Regel behoben. Das ist eigentlich gut, allerdings führt diese Sicherheitsmaßnahme zu Ärger im Zusammenspiel mit gewissen Containern (z.B. immich) unter Host-Systemen mit AppArmor (Ubuntu, Proxmox etc.)
  • Docker Engine 29 verlangt die API-Version 1.44 oder neuer. Programme, die eine ältere API-Version verwenden, produzieren dann den Fehler Client Version 1.nnn is too old. Betroffen ist/war unter anderem das im Docker-Umfeld weit verbreitete Programm Traefik.

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Dockers nft-Inkompatibilität wird zunehmend zum Ärgernis

Ca. seit 2020 kommt nftables (Kommando nft) per Default als Firewall-Backend unter Linux zum Einsatz. Manche Distributionen machten den Schritt noch früher, andere folgten ein, zwei Jahre später. Aber mittlerweile verwenden praktisch alle Linux-Distributionen nftables.

Alte Firewall-Scripts mit iptables funktionieren dank einer Kompatibilitätsschicht zum Glück größtenteils weiterhin. Viele wichtige Firewall-Tools und -Anwendungen (von firewalld über fail2ban bis hin zu den libvirt-Bibliotheken) brauchen diese Komaptibilitätsschicht aber nicht mehr, sondern wurden auf nftables umgestellt.

Welches Programm ist säumig? Docker! Und das wird zunehmend zum Problem.

Update 11.11.2025: In naher Zukunft wird mit Engine Version 29.0 nftables als experimentelles Firewall-Backend ausgeliefert. (Aktuell gibt es den rc3, den ich aber nicht getestet habe. Meine lokalen Installationen verwenden die Engine-Version 28.5.1.) Ich habe den Artikel diesbezüglich erweitert/korrigiert. Sobald die Engine 29 ausgeliefert wird, werde ich das neue Backend ausprobieren und einen neuen Artikel verfassen.

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Fedora 43

Mit ein wenig Verspätung ist Fedora 43 fertig. Ich habe in den letzten Monaten schon viel mit der Beta gearbeitet und war schon damit überwiegend zufrieden. Fedora 43 ist das erste weitgehend X-freie Release (X wie X Window System, nicht wie Twitter …), es gibt nur noch XWayland zur Ausführung von X-Programmen unter Wayland. Relativ neu ist das Installationsprogramm, auf das ich gleich näher eingehe. Es ist schon seit Fedora 42 verfügbar, aber diese Version habe ich in meinem Blog übersprungen.

Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf Fedora 43 Workstation mit Gnome.

Der Screenshot zeigt Fedora 43 mit GNOME, ausgeführt in einer virtuellen Maschine. Links ist ein Terminal geöffnet, in dem mit `lsblk`, `cat /etc/fstab` und `uname -a` Partitionen, Mountpoints sowie Kernel- und Systeminfos angezeigt werden. Rechts sind die GNOME-Einstellungen im Bereich „System/Info“ zu sehen, inklusive Fedora-Logo, Gerätename „fedora43“, 4,0 GiB RAM und rund 34,4 GB Speicher. Oben ist die GNOME-Leiste mit Datum und Uhrzeit eingeblendet.
Fedora 43 mit Gnome in einer virtuellen Maschine

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Tipp: virtuelle Linux-Maschinen, Probleme mit Zwischenablage und Uhrzeit beheben

In meinem Arbeitsalltag wimmelt es von virtuellen Linux-Maschinen, die ich primär mit zwei Programmen ausführe:

  • virtual-machine-manager alias virt-manager (KVM/QEMU) unter Linux
  • UTM (QEMU + Apple Virtualization) unter macOS

Dabei treten regelmäßig zwei Probleme auf:

  • Bei Neuinstallationen funktioniert der Datenaustausch über die Zwischenablage zwischen Host und VM (= Gast) funktioniert nicht.
  • Die Uhrzeit in der VM ist falsch, nachdem der Host eine Weile im Ruhestand war.

Diese Ärgernisse lassen sich leicht beheben …

Anmerkung: Ich beziehe mich hier explizit auf die Desktop-Virtualisierung. Ich habe auch VMs im Server-Betrieb — da brauche ich keine Zwischenablage (Text-only, SSH-Administration), und die Uhrzeit macht wegen des dauerhaften Internet-Zugangs auch keine Probleme.

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Wie ein fish im Wasser

Seit über 30 Jahren nutze ich Linux, und knapp 25 Jahre davon war die bash meine Shell. Ein eigener Prompt, der das aktuelle Verzeichnis farbig anzeigte, was das Maß der Dinge :-)

Mein Umstieg auf die zsh hatte mit Git zu tun: Die zsh in Kombination mit der Erweiterung Oh my zsh gibt im Prompt direktes Feedback über den Zustand des Repositories (aktiver Zweig, offene Änderungen). Außerdem agiert die zsh in vielen Details »intelligenter« (ein viel strapazierter Begriff, ich weiß) als die bash. Es macht ein wenig Arbeit, bis alles so funktioniert wie es soll, aber ich war glücklich mit meinem Setup.

Seit ein paar Monaten habe ich die Default-Shell meiner wichtigsten Linux-Installationen neuerlich gewechselt. Ich gehöre jetzt zum rasch wachsenden Lager der fish-Fans. fish steht für Friendly Interactive Shell, und die Shell wird diesem Anspruch wirklich gerecht. fish bietet von Grund auf eine Menge Features, die zsh plus diverse Plugins inklusive Oh my zsh erst nach einer relativ mühsamen Konfiguration beherrschen. Die Inbetriebnahme der fish dauert bei den meisten Distributionen weniger als eine Minute — und die Defaultkonfiguration ist so gut, dass weitere Anpassungen oft gar nicht notwendig sind. Und sollte das doch der Fall sein, öffnet fish_config einen komfortablen Konfigurationsdialog im Webbrowser (außer Sie arbeiten in einer SSH-Session).

Die Stärken der fish im Vergleich zu bash und zsh haben aus meiner Sicht wenig mit der Funktionalität zu tun; einige Features der fish lassen sich auch mit bash-Hacks erreichen, fast alle mit zsh-Plugins. Der entscheidende Vorteil ist vielmehr, dass die fish out of the box zufriedenstellend funktioniert. Für mich ist das deswegen entscheidend, weil ich viele Linux-Installationen verwende und keine Zeit dafür habe, mich jedesmal mit dem Shell-Setup zu ärgern. Deswegen hatte ich in der Vergangenheit auf meinen wichtigsten Installationen zsh samt einer maßgeschneiderten Konfiguration, auf allen anderen aber der Einfachheit halber die bash oder eine unkonfigurierte zsh-Installation.

Der Screenshot zeigt ein Terminalfenster mit der gestarteten fish-Shell. Zu sehen ist die Willkommensmeldung „Willkommen zu fish, der freundlichen interaktiven Shell“ sowie der Hinweis „Type help for instructions on how to use fish“. Darunter steht die Shell-Prompt „kofler@utmf42 ~>“ mit blinkendem Cursor. Oben sind typische Bedien-Icons wie Plus, Kachel-/Menü-Symbol und ein Schließen-Button eingeblendet.
Auf den ersten Blick sieht die »fish« aus wie jede andere Shell

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Ubuntu 25.10

Aktuell komme ich mit den Blog-Artikeln zu neuen Linux-Distributionen kaum mehr hinterher. Ubuntu 25.10 ist gerade fertig geworden, und zur Abwechslung gibt es deutlich mehr technische Neuerungen/Änderungen (und auch mehr Bugs) als sonst. Ich konzentriere mich hier vor allem auf die neue SSD-Verschlüsselung mit Keys im TPM. Generell ist Ubuntu 25.10 als eine Art Preview für die nächste LTS-Version 26.04 zu sehen.

Der Screenshot zeigt einen Ubuntu‑25.10‑Desktop mit GNOME 49 unter Wayland. Links ist die GNOME‑App „Einstellungen“ geöffnet, im Bereich „System/Info“ mit Ubuntu‑Logo und Gerätename sowie Angaben zu CPU, RAM und Speicher. Im Vordergrund läuft ein Terminal, das mit `lsblk /dev/vda` die Partitionen und Mountpoints der virtuellen Festplatte auflistet. In der Dock‑Leiste sind typische Ubuntu‑Apps sichtbar.
Ubuntu 25.10 mit Gnome 49 und Wayland

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Tipp: Probleme mit Raspberry-Pi-Boot-Reihenfolge beheben

Mein Raspberry Pi 5 ist mit einem SSD-Hat ausgestattet (Pimoroni, siehe Blog). Auf der SSD ist Raspberry Pi OS Bookworm installiert. Jetzt möchte ich aber Raspberry Pi OS Trixie ausprobieren. Das System habe ich mit dem Raspberry Pi Imager auf eine SD-Card geschrieben. Sowohl SSD als auch SD-Karte sind angeschlossen, die Boot-Reihenfolge ist auf SD-Card first eingestellt.

Der Screenshot zeigt das „Raspberry Pi Software Configuration Tool (raspi-config)“ zum Festlegen der Boot-Reihenfolge. In einer Liste sind drei Optionen auswählbar: „B1 SD Card Boot“ (empfohlen), „B2 NVMe/USB Boot“ und „B3 Network Boot“. Die erste Option ist rot markiert und erklärt, dass zuerst von SD-Karte, dann von NVMe und anschließend USB gebootet wird. Unten stehen die Schaltflächen „Ok“ und „Abbrechen“.
Boot-Reihenfolge einstellen

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