Seit der Emacs-Version 24 enthält Emacs ELAP. Das ist ein Emacs-interner Paketmanager, der auf externe Erweiterungsarchive zugreifen kann. Das vermutlich am besten gewartete derartige Archiv hat den merkwürdigen Namen MELPA »Milkypostman’s Emacs Lisp Package Archive«. Es enthält momentan über 2.500 Pakete. Wie Sie es nutzen, verrät dieser Minibeitrag.
Das Retina-Zeitalter ist nun auch auf meinem Linux-Desktop-Rechner angekommen. Das Setup: ein ca. 4 Jahre alter Desktop-PC mit Intel-i5-CPU und -Grafik, DisplayPort-Ausgang (1.1), Fedora 22 mit Gnome 3.16 sowie ein ASUS-4k-Monitor, der über ein DisplayPort-Kabel verbunden ist. Ein paar Hürden waren aber zu überwinden, bis alles funktionierte.
Auf meinem Testrechner tummeln sich normalerweise alle möglichen Distributionen. Gestern wollte ich Fedora 22 neu installieren und bin (anfänglich) gescheitert. Immer wieder stürzte Anaconda mit merkwürdigen Fehlermeldungen ab: DeviceTreeError: could not find parent for subvol. Meine ersten Vermutungen waren: der USB-Stick funktioniert mal wieder nicht, defekte DVD, Fehler im ISO-Image etc. — aber nach dem dritten Versuch wurde mir klar, dass diesmal ein ganz anderes Problem vorlag.
Seit vorgestern steht die Kernel-Version 4.0 als rpi-update für Raspbian zur Verfügung. Damit ist die Umstellung von Raspbian auf den Kernel 4.0 ein Kinderspiel.
Zur Abwechslung einmal nahezu pünktlich ist Fedora 22 fertig geworden — und präsentiert Linux von seiner modernsten Seite. Kernel 4.0, neuer Paketmanager dnf, neuer Grafik-Server Wayland beim Login etc.
Schon vor einigen Wochen wurde Debian 8 fertig. Höchste Zeit also, einen ersten Blick darauf zu werfen. Ausprobiert habe ich Debian 8 in der 64-Bit-Variante mit Gnome als Desktop.
Wenn Sie regelmäßig yum update ausführen, ist aus Ihrer CentOS-7-Installation schon seit geraumer Zeit CentOS 7.1 geworden. Nicht so fleißige Administratoren haben aber Pech: Wenn Sie einige Wochen lang kein Update durchgeführt haben, dann scheitert der Update-Versuch jetzt.
Der Grund: Eine Woche nach dem Update von CentOS 7 auf 7.1 wurden die Mirror-Verzeichnisse umgestellt, von 7.0.1406 auf 7.1.1503. Standardmäßig ist deltarpm aktiv, d.h. die Paketverwaltung versucht, nur Delta-Pakete herunterzuladen. Und das scheitert wegen der Versionsumstellung. Sie erhalten lauter HTTP Not Found Fehlermeldungen.
Ubuntu 15.04 in Ehren, aber wirklich zwingende Gründe, Abschied von Ubuntu 14.04 LTS zu nehmen, gibt es keine. Ganz anders sieht es mit Kubuntu 15.04 aus, das optisch dank Plasma 5 einen Riesensprung nach vorne macht und so schön wie nie zuvor aussieht.
free zeigt nach einer Raspbian-Neuinstallation aus NOOBs (2015-02-02) auf einem Raspberry Pi 2 einen Gesamtspeicher von nur 744 MByte an. Das ist natürlich besser als bisher, aber weniger als erwartet. Der Pi 2 ist ja mit einem GByte RAM ausgestattet.