📚 Das Buch »Wärmepumpen« ist erschienen

Als letzte und vielleicht spannendste Veröffentlichung in diesem Jahr ist heute das Buch »Wärmempumpen« erschienen. Es beschreibt — fernab vom politischen Getöse — die Funktionsweise und die Vor- und Nachteile von Wärmepumpen. In diesem Buch, das ich zusammen mit dem Energieberater Tobias Otta verfasst habe, wollen wir Sie beraten, unter welchen Umständen der Einsatz von Wärmepumpen zweckmäßig ist und ob sich das auch finanziell lohnt.

Das Bild zeigt das Cover eines Fachbuchs über Wärmepumpen. Der Titel lautet „Wärmepumpen – Grundlagen · Planung · Betrieb“ von Michael Kofler und Tobias Otta. Zu sehen sind Fotos einer Außenanlage, einer technischen Installation, einer schematischen Darstellung sowie einer Erdsonden- bzw. Kollektorverlegung. Unten werden Themen wie Auswahl, Vorgaben, Wartung und Kosten-Nutzen-Rechnungen erwähnt.

Dabei belassen wir es natürlich nicht bei der Wärmepumpe an sich, sondern behandeln auch die vielen Detailfragen rund um die Integration mit der Heizung (Warmwasser, Hydraulik, Puffer usw.). Wir erklären Ihnen die Unterschiede zwischen verschiedenen Wärmepumpenarten (Luft-, Erdwärme- und Grundwasserwärmepumpen) und wie Sie die Wärmepumpe im Sommer auch zum Kühlen verwenden können. Außerdem erläutern wir, warum eine Kombination mit einer PV-Anlage oft sinnvoll ist, obwohl die Sonne gerade im Winter, wenn der größte Strombedarf besteht, am wenigsten scheint. Ein ausführliches Kapitel mit Beispielen aus der Praxis samt umfassenden Kostenkalkulationen zeigt, welche Kosten bei der Errichtung und der Verwendung zu erwarten sind (natürlich immer im Vergleich zu einer Gasheizung).

Weitere Informationen zum Inhalt des Buch sowie eine Leseprobe finden Sie hier.

Umfang: 236 Seiten
ISBN: 978-3-8362-9773-8
Preis: Euro 39,90 (in D inkl. MWSt.)

📚 Linux (18. Aufl.) und Photovoltaik (2. Aufl.) erschienen

Im Herbst-Doppelpack sind diese Woche die 18. Auflage meines Linux-Buchs und die 2. Auflage des Photovoltaik-Buchs erschienen, das ich zusammen mit Christian Ofenheusle verfasst habe:

Zu sehen ist das Cover eines Fachbuchs über Linux.  
Der Titel lautet „Linux – Das umfassende Handbuch“ von Michael Kofler, erschienen bei Rheinwerk Computing.  
Auf der Vorderseite sind eine stilisierte Eislandschaft und zwei Pinguine abgebildet, dazu Hinweise auf Themen wie Bash, Container-Administration, Desktop und Server.  
Oben werden aktuelle Distributionen wie Fedora, Manjaro, RHEL, openSUSE, Debian, Ubuntu und Mint genannt. Zu sehen ist das Buchcover „Photovoltaik – Grundlagen, Planung, Betrieb“. Es zeigt oben den großen Titel und den Hinweis „Aktuell zum PV-Paket I“. In mehreren Fotos werden Solarmodule auf einem Dach, eine E-Auto-Ladestation, eine Hausfassade mit PV-Anlage und eine Person am Laptop dargestellt. Unten stehen Stichpunkte zu Installation, Speicher, Kosten und Praxisbeispielen sowie das Verlagslogo Rheinwerk Computing.

Das Linux-Buch habe ich wie üblich vollständig aktualisiert. Es berücksichtigt jetzt alle bis Sommer 2023 aktuellen Linux-Distributionen. Sämtliche Anleitungen und Setups wurden damit getestet. Ausführliche Informationen zum Inhalt des Buchs finden Sie hier.

Beim Photovoltaik-Buch ergeben sich die meisten Neuerungen aus gesetzlichen Änderungen. Das Buch geht nun auf das »Photovoltaik-Paket I« ein, das in Deutschland diverse Erleichterung für den Betrieb von Balkonkraftwerken mit sich bringt. Gleichzeitig haben wir das Buch an einigen Stellen ergänzt und erweitert. Lesen Sie hier die vollständige Beschreibung des Buchs!

Remote Desktop und Raspberry Pi OS Bookworm

Die aktuelle Raspberry-Pi-Version verwendet auf den Raspberry-Pi-Modellen 4B, 400 sowie 5 Wayland als Default-Grafiksystem. Aus diesem Grund funktionieren viele Programme zur Fernwartung bzw. für Remote-Desktop-Funktionen nicht mehr wie gewohnt. Betroffen ist unter anderem RealVNC, bisher die Default-Lösung der Raspberry Pi Foundation. RealVNC verspricht etwas vage, im Verlauf des Jahres 2024 eine Wayland-kompatible Version ihrer Software zu veröffentlichen. An dieser Stelle erkläre ich Ihnen, was Sie tun können, wenn Sie nicht solange warten möchten.

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10 Jahre beim Rheinwerk-Verlag

Im Winter 2013 hat Pearson Education den deutschen Addison-Wesley-Verlag für mich vollkommen unerwartet in einer Hau-Ruck-Aktion abgewickelt. Pearson sah für IT-Bücher keine Zukunft mehr. Innerhalb weniger Monate wurde der Verkauf aller deutschsprachigen Addison-Wesley-Bücher eingestellt. Für mich war das einigermaßen unangenehm: Über 20 Jahre lang hatte ich fast alle meiner Bücher für Addison-Wesley geschrieben. Als einer der wenigen hauptberuflichen IT-Autoren im deutschen Sprachraum lebe ich nicht nur für meine Bücher, sondern auch von ihnen.

Glücklicherweise fand ich rasch eine neue Heimat im Rheinwerk Verlag, der damals noch den schöneren Namen Galileo Press hatte. Dort landeten nicht nur meine etablierten Bücher (das Linux-Buch und die Linux-Kommandoreferenz); ich konnte auch eine Menge komplett neuer Titel realisieren. Zu den Highlights der Themenpalette zählen der Raspberry Pi, Hacking & Security, Python, Docker und Git. Ganz neu sind die Bücher zu Photovoltaik (nächste Woche erscheint die 2. Auflage) und zu Wärmepumpen (erscheint in gut einem Monat), mit denen ich den Sprung aus dem IT-Segment in den allgemeinen Sachbuchmarkt wage.

Das Foto zeigt ein Bücherregal mit zahlreichen IT‑Fachbüchern, geordnet nach Buchrücken. Oben stehen vor allem Titel zu Linux, Raspberry Pi, Docker, Git, Kotlin und einer Linux‑Kommandozeilenreferenz. Unten sind weitere Bände zu Python, Java, Datenbanksystemen, Photovoltaik sowie „Hacking & Security“ und „Scripting“. Zwischen den Reihen ist noch etwas freier Platz für kommende Veröffentlichungen.
Der Blick ins Buchregal zeigt die Produktion der letzten vier Jahre inklusive einiger Übersetzungen (Docker, Git, Hacking & Security). Für die Titel, die in diesem Jahr erscheinen, ist noch Platz, dann wird es Zeit für das nächste Regal :-)

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Hilfe, pip funktioniert nicht mehr!

pip ist das Paketverwaltungs-Tool von Python. Wenn Sie in einem Script ein Zusatzmodul benötigen, führen Sie einfach pip install xxx bzw. unter macOS und bei manchen Linux-Distributionen pip3 install xxx aus. pip lädt das erforderliche Modul sowie eventuelle Abhängigkeiten herunter und installiert die Pakete lokal (d.h., sie brauchen meine root-Rechte).

Meistens funktioniert pip gut — aber nicht immer. Die häufigste Fehlerquelle unter Windows ist die Parallelinstallation mehrerer Python-Versionen. Dann ist nicht immer klar, auf welche Python-Version sich pip bezieht. Nach meiner Erfahrung scheint pip zumeist die falsche Version zu nehmen. Daher mein Tipp: Vermeiden Sie unter Windows unbedingt die Mehrfachinstallation von Python!

Aber auch unter Linux kann es Probleme geben. Die Ursache hier besteht darin, dass viele Distributionen selbst eine riesige Sammlung von Paketen mit Python-Erweiterungen anbieten. Die Parallelinstallation eines Moduls, einmal mit apt oder dnf und ein zweites Mal mit pip, kann dann zu Konflikten führen — insbesondere dann, wenn nicht exakt dieselben Versionen zum Einsatz kommen. Die Python-Entwickler haben deswegen im ‎Python Enhancement Proposals (PEP) 668 festgeschrieben, dass in solchen Fällen Pakete aus Linux-Repositories vorzuziehen sind. PEP 668 gilt grundsätzlich seit Python 3.11. Tatsächlich implementiert ist es momentan nur in aktuellen Linux-Distributionen:

  • Ubuntu ab Version 23.04
  • Debian ab Version 12
  • Raspberry Pi OS ab dem Bookworm-Release (Okt. 2023)
  • Arch Linux

Noch nicht implementiert ist PEP 668 dagegen unter RHEL und Fedora (auch nicht in Version 39 Beta).

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Ubuntu 23.10

Nachdem Hasskommentare in der ukrainischen Übersetzungsdateien entfernt wurden (siehe auch omgubuntu.co.uk), steht das ISO-Image von Ubuntu 23.10 »Mantic Minotaur« wieder zum Download zur Verfügung. Die neueste Version von Ubuntu ist das letzte Release vor der nächsten LTS-Version — und insofern besonders interessant: »Mantic Minotaur« vermittelt eine erste Vorstellung, wie Ubuntu LTS die nächsten Jahre prägen wird.

Updates: 14.11.2023, Netplan

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Ubuntu 23.10 auf dem Raspberry Pi 5

(Aktualisiert am 15.10.2023, Geekbench-Ergebnisse mit/ohne Lüfter)

Nach Raspberry Pi OS Bookworm habe ich mir heute auch Ubuntu 23.10 auf dem Raspberry Pi angesehen. In aller Kürze: Der Raspberry Pi 5 ist ein großartiger Desktop-Rechner, Ubuntu mit Gnome unter Wayland läuft absolut flüssig.

Zu sehen ist ein Ubuntu-Desktop auf einem Raspberry Pi 5 mit mehreren geöffneten Systemfenstern. Links oben zeigt der Systemmonitor CPU-, Speicher- und Netzwerkauslastung, unten links läuft ein Terminal mit der Installation von Visual Studio Code als ARM64-Paket. Rechts unten ist das Einstellungsfenster „Info“ mit Hardware- und Softwaredaten geöffnet, oben rechts das Schnellmenü von GNOME.
Ubuntu 23.04 mit Gnome-Desktop und Wayland auf einem Raspberry Pi 5

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Raspberry Pi OS »Bookworm«

Seit gestern ist die neue Version von Raspberry Pi OS auf der Basis von Debian 12 (»Bookworm«) verfügbar. Diese Version ist Voraussetzung für den Raspberry Pi 5, läuft aber natürlich auch auf älteren Raspberry Pis. Ich habe meine Tests auf einem Pi 5 sowie einem Pi 400 durchgeführt.

Auf den ersten Blick sieht der Desktop auf der Basis von LXDE nahezu unverändert aus. Aber dieser Eindruck täuscht erheblich: Raspberry Pi OS verwendet jetzt Wayland, PipeWire und den NetworkManager.

Zu sehen ist ein Raspberry-Pi-Desktop mit geöffneten Einstellungsfenstern und einem Terminal. Links ist das Hauptmenü mit dem Unterpunkt „Einstellungen“ aufgeklappt, darunter Einträge wie „Raspberry Pi-Konfiguration“ und „Tastatur und Maus“. Rechts ist das Fenster „Raspberry Pi-Konfiguration“ mit System-Optionen geöffnet. Unten zeigt ein Terminal Systeminformationen zu Debian GNU/Linux 12 und dem laufenden Kernel.
Auf den Modellen Pi 4, Pi 400 und Pi 5 läuft der Pixel Desktop unter Wayland

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📚 Docker, 4. Auflage erschienen

Soeben ist die 4. Auflage des Docker-Buchs von Bernd Öggl und mir erschienen.

Zu sehen ist das Cover eines Fachbuchs über Docker.  
Im Mittelpunkt steht eine große blaue Wal-Illustration, auf deren Rücken Container gestapelt sind, daneben sind kleine Figuren zu sehen.  
Der Titel „Docker“ ist groß auf einem roten Balken gesetzt, darunter steht „Das Praxisbuch für Entwickler und DevOps-Teams“.  
Außerdem nennt das Cover Autoren, Auflage und Themen wie Orchestrierung, Kubernetes und Cloud-Setups.

Umfang: 510 Seiten
ISBN: 978-3-8362-9646-5
Preis: Euro 39,90 (in D inkl. MWSt.)

Für diese Auflage haben wir das Buch vollständig aktualisiert und das Installationskapitel mit seinen unzähligen Varianten übersichtlicher strukturiert. Wichtige inhaltliche Neuerungen sind:

  • mehr Podman-Beispiele und -Details
  • Docker und Podman Desktop: neue GUIs zur Container-Administration
  • Multi-Architecture-Builds: Images für Intel- und ARM-CPUs
  • Caddy: Nutzung des HTTPS-only-Webservers als Container
  • Go: kleines REST-Beispiel

Alle weitere Informationen zum Buch finden Sie hier.

Bedienung des Fronius-Hybridwechselrichters »Symo GEN24«

Seit gut einem Monat ist meine neue PV-Anlage mit einem Wechselrichter von Fronius in Betrieb. In den ersten Tagen habe ich die dreigeteilte Benutzeroberfläche etwas verwirrend gefunden: App versus Cloud-Webseite versus LAN-Weboberfläche. Dieser Blog-Beitrag erklärt das dahinterstehende Konzept mit seinen Vor- und Nachteilen — und versucht ein wenig hinter die Kulissen zu schauen.

An sich gibt es zu den Fronius-Wechselrichter ausgezeichnete Handbücher und Videos, die sich aber eher an den Techniker, Elektriker bzw. an den Installationsbetrieb richten. Ein übersichtliches Handbuch für Anwender habe ich dagegen nicht gefunden. Insofern helfen die folgenden Informationen (Motto: »The Missing Manual«) vielleicht anderen Anwendern bzw. geben zukünftigen Anlagenbesitzern einen kompakten Überblick über die Funktionen.

Zu sehen ist das geöffnete Innenleben eines Wechselrichters während der Montage. Dominant ist ein großer Kühlkörper mit radial angeordneten Metallrippen und einem zentralen Lüfter. Im unteren Bereich befinden sich Anschlussklemmen, Kabel und ein Steuer-/Elektronikmodul. Rechts sind farbige Leiter für AC-Anschlüsse, links kräftige DC-Leitungen erkennbar.
Sicht auf das Innenleben des Wechselrichters während der Montage

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