Diese Woche wurde vollkommen überraschend der Raspberry Pi 4 vorgestellt. Mittlerweile hatte ich Gelegenheit, erste Tests durchzuführen (1-GByte-Modell).

Updates: Siehe die Überschrift »Updates« am Ende des Beitrags.
openSUSE Leap 15.1 ist ein reines Versions-Update ohne wesentlichen Neuerungen im Vergleich zu openSUSE 15.0. Und selbst bei den Versionsnummern hat sich wenig getan …

CentOS 8 ist noch nicht verfügbar. Deswegen habe ich mir eine 30-tägige Testversion von Red Hat Enterprise Linux 8 (RHEL 8) besorgt, um mir ein erstes Bild vom neuen Linux-Server-Standard zu machen.

sudo verhält sich unter Ubuntu in einem Detail anders als bei den restlichen Linux-Distributionen: Nach sudo -s verwendet root nicht sein eigenes Home-Verzeichnis (/root), sondern das des zuletzt aktiven Benutzers (/home/accountname). Das hat diverse Vor- und Nachteile — und führt offensichtlich zu Sicherheitsproblemen.
Textbausteine helfen beim Schreiben von E-Mails und anderen Nachrichten, um immer gleiche Formulierungen (Mit freundlichen Grüßen …) rasch einzufügen. Textbausteine eignen sich aber auch dazu, häufig benötigte Kommandos (ssh name@hostname) oder Code-Anweisungen (// Copyright MeineFirma) effizient einzugeben. Genau diese Aufgabe übernimmt das Mini-Script texpander.sh.

Fedora 30 ist eine beinahe schon langweilig robuste, stabile und (fast) pünktliche Ausgabe der »Cutting-Edge«-Distribution aus dem Red-Hat-Lager. Möglicherweise sind die Red-Hat-Mitarbeiter momentan so stark mit RHEL 8 beschäftigt, dass die üblichen Experimente und Revolutionen in Fedora diesmal ausgeblieben sind. Selbst das Hintergrundbild war schon einmal origineller …

Ubuntu 19.04 ist ein Release ohne dramatische Neuerungen. Optisch springen neue Icons in Auge, die dem Desktop mehr Frische geben. Gnome 3.32 unterstützt fractional scaling, was die Arbeit auf hochauflösenden Displays verbessern sollte. Das Feature gilt aber noch als experimentell und muss explizit aktiviert werden. Generell verspricht Gnome etwas mehr Performance. Die lässt sich in Benchmarktests messen, gefühlt hat sich aber nicht viel geändert.

Update 25.4.2019: Installation auf einem Lenovo P1 durchgeführt. Keine Probleme (Details siehe unten).
Update 26.4.2019: Desktop-Icons deaktivieren (siehe unten)
Seit ca. einem Monat besitze ich ein Lenovo Thinkpad P1 Notebook. In diesem Beitrag fasse ich meine bisherigen Erfahrungen mit dem Gerät unter Linux zusammen.
Erfahrungsbericht: Lenovo Thinkpad P1 unter Linux weiterlesen
Auf vielen Mail-Servern läuft SpamAssassin, um Spam-verdächtige Mails mit einer Header-Zeile zu markieren. Ordentliche Mail-Client wie Thunderbird können dann mit einer simplen Filter-Regel derartige Mails aussortieren.
Noch besser wäre es aber, wenn die Mails bereits auf dem Server in einen eigenen Junk-Folder verschoben würden. Das ist insbesondere dann praktisch, wenn zum Lesen von Mails auch diverse Mail-Clients auf Smartphones, iPads etc. verwendet werden, die keine Filtermöglichkeiten bieten.
Postfix, Dovecot + SpamAssassin: Spam in den Junk-Folder verschieben weiterlesen
Die Linux-Distribution Pop!_OS ist von Ubuntu abgeleitet und wird von der amerikanischen Firma system76 entwickelt. Diese Firma verkauft Notebooks, auf denen standardmäßig Pop!_OS installiert ist. Im Vergleich zu anderen Distributionen ist Pop!_OS besonders gut für Notebooks mit NVIDIA-Grafik optimiert.
Ursprünglich dachte ich, Pop!_OS sei nur ein weiterer Ubuntu-Klon mit modifiziertem Gnome-Desktop und integrierten NVIDIA-Treibern. Seit ich die Distribution auf mein neues Lenovo-P1-Notebook installiert habe, weiß ich, dass Pop!_OS weit mehr Eigenheiten hat.
